Sachsen- Im Plenarsaal des Sächsischen Landtags haben in dieser Woche ausnahmsweise keine Abgeordneten debattiert, sondern rund 250 klimaengagierte Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Freistaat.
Anlass war die neunte Klimaschulkonferenz unter dem Motto „Mitreden. Mitmachen. Mitgestalten – für unser Klima!“.
Einen Tag lang diskutierten die Jugendlichen darüber, wie sich aktiver Klimaschutz verbindlich im Schulalltag verankern lässt. Im Mittelpunkt standen Fragen nach konkreten Maßnahmen an Schulen, mehr Mitbestimmung sowie praxisnahen Projekten, die über das Klassenzimmer hinaus Wirkung entfalten.
Die Klimaschulkonferenz wird gemeinsam vom Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, dem Sächsisches Staatsministerium für Kultus sowie der Sächsische Landesstiftung Natur und Umweltorganisiert. Ziel ist es, nachhaltige Bildung zu stärken und das Netzwerk der Klimaschulen weiter auszubauen.
Robert Clemen, Direktor der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, würdigte das Engagement der Jugendlichen. Angesichts unzureichender Fortschritte beim Klimaschutz sei es der jungen Generation hoch anzurechnen, dass sie sich mit Nachdruck einbringe. Die von den Schülerinnen und Schülern formulierten Forderungen sollten von der Politik aufgegriffen und umgesetzt werden.
Die Klimaschulkonferenz gilt als zentrale Austauschplattform der sächsischen Klimaschulen. Sie bringt Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Vertreter aus Politik und Praxis zusammen. Immer mehr Schulen im Freistaat beteiligen sich an Projekten zur Energieeinsparung, Ressourcenschonung und nachhaltigen Schulentwicklung.