Mo., 18.08.2025 , 08:48 Uhr

Budgetkürzungen zwingen Schmalspurbahnen zu Einschränkungen

Abendzüge bei Lößnitzgrund- und Weißeritztalbahn gestrichen

Weniger Fahrten bei Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn: Wegen gekürzter Mittel entfallen ab Herbst 2025 Abendzüge – nur Wochenenden bleiben vorerst.

Dresden - Die traditionsreichen sächsischen Schmalspurbahnen Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn müssen ihr Angebot deutlich reduzieren. Grund ist die Kürzung der Landesmittel um zehn Prozent im Doppelhaushalt 2025/2026. Die Einsparungen betreffen nicht nur die Instandhaltung von Dampflokomotiven, Wagen und Infrastruktur, sondern auch die Zahl der bestellten Fahrten.

Der Verkehrsvertrag zwischen den Verkehrsverbünden Oberelbe (VVO) und Mittelsachsen (VMS) sowie der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) wird entsprechend angepasst. Das hat direkte Folgen für Fahrgäste:

Vom 1. September bis zum 2. November 2025 verkehren die letzten beiden Züge auf der Lößnitzgrundbahn (17.56 Uhr ab Radebeul Ost und 18.33 Uhr ab Moritzburg) sowie auf der Weißeritztalbahn (17.05 Uhr ab Freital-Hainsberg und 18.02 Uhr ab Dippoldiswalde) nur noch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen.

Ab dem 3. November 2025 fahren diese Spätzüge nur noch an ausgewählten Tagen. Erst mit Beginn der Sommersaison am 28. März 2026 sollen wieder regulär Abendfahrten auf beiden Schmalspurbahnen stattfinden.

Zusätzlich verlängert sich die turnusmäßige Streckensperrung im November 2025 um vier Tage und dauert bis zum 25. November. Fahrgäste können die neuen Fahrpläne demnächst auf den Webseiten der SDG (www.sdg-bahn.de) sowie des VVO (www.vvo-online.de) einsehen.