Fr., 30.10.2026 , 10:02 Uhr

Rund 152.400 Menschen ohne Job – Arbeitslosenquote bleibt bei 7,1 Prozent

Arbeitslosigkeit in Sachsen auf Zehnjahreshoch

Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im Oktober leicht gesunken. Dennoch waren in diesem Monat so viele Menschen ohne Job wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Chemnitz - Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen ist im Oktober leicht gesunken. Dennoch erreicht die Arbeitslosigkeit für diesen Monat den höchsten Stand seit zehn Jahren. Das geht aus aktuellen Zahlen der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz hervor.

Rund 1.140 Arbeitslose weniger als im September

Im Oktober waren in Sachsen rund 152.400 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind etwa 1.140 weniger als im Vormonat September. Trotz dieses Rückgangs liegt die Zahl für einen Oktober so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 7,1 Prozent. Grundlage der aktuellen Statistik ist der Stichtag 13. Oktober.

Mehr als 8.500 Menschen finden neue Arbeit

Eine positive Entwicklung zeigt sich bei den Arbeitsaufnahmen. Nach Angaben der Regionaldirektion haben im Oktober mehr als 8.500 Menschen eine neue Beschäftigung gefunden.

„Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage ist es erfreulich, dass über 8.500 Menschen eine neue Arbeit gefunden haben“, erklärte Klaus-Peter Hansen, Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.

Damit wurde bei den Arbeitsaufnahmen der höchste Oktoberwert seit fünf Jahren erreicht.

Arbeitsmarkt bleibt unter Druck

Die aktuellen Zahlen zeigen eine unterschiedliche Entwicklung auf dem sächsischen Arbeitsmarkt. Während die Arbeitslosenzahl gegenüber September leicht zurückgegangen ist und vergleichsweise viele Menschen eine neue Beschäftigung aufgenommen haben, bleibt die Gesamtzahl der Arbeitslosen auf einem für Oktober ungewöhnlich hohen Niveau.

Die Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent verdeutlicht, dass sich die Lage auf dem sächsischen Arbeitsmarkt trotz des leichten monatlichen Rückgangs nicht grundlegend verändert hat.

Die veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf den gesamten Freistaat Sachsen. Eine gesonderte Entwicklung für Leipzig geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.