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Bautzen – Der Brand eines Batteriespeichers in Bautzen zeigt, vor welchen neuen Herausforderungen Feuerwehren bei solchen Einsätzen stehen. Der Speicher befand sich in einem Container und konnte erst gelöscht werden, nachdem dessen Hülle mit Maschinen geöffnet worden war. Anschließend setzte die Feuerwehr Wasser ein. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vom Brand- und Katastrophenexperten Rolf Erbe.
Ein einheitliches Standardverfahren für brennende Großspeicher gibt es nach Angaben Erbes bislang nicht. Feuerwehren müssten zunächst Erfahrungen mit der vergleichsweise neuen Technik sammeln. Zwar existierten bereits Fachempfehlungen und Leitfäden, doch die Schulung der rund eine Million Feuerwehrkräfte in Deutschland werde Jahre dauern. Erbe sieht deshalb auch die Hersteller in der Pflicht, die Sicherheit von Batteriespeichern stärker zu berücksichtigen. Eine besondere Gefahr ist das sogenannte thermische Durchgehen, bei dem sich eine Batteriezelle immer weiter erhitzt und die chemische Reaktion nicht mehr kontrolliert gestoppt werden kann.