Dresden – Gute Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmer in der Dresdner Neustadt: Ab Freitag, 27. Juni 2025, 12 Uhr rollt der Verkehr wieder auf der Bautzner Straße zwischen Prießnitzstraße und Stolpener Straße. Mit der Inbetriebnahme der Ampeln an der Kreuzung Bautzner Straße/Radeberger Straße/Prießnitzstraße schließt das Straßen- und Tiefbauamt den grundhaften Ausbau der Straße sowie den Neubau der Prießnitzbrücke erfolgreich ab.
Am Montag, 30. Juni, nimmt auch die Straßenbahnlinie 11 um 3.30 Uhr wieder den regulären Betrieb nach Bühlau auf – ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität nach mehr als zwei Jahren Bauzeit und Schienenersatzverkehr.
Die Bauarbeiten begannen im April 2023 mit der Vorbereitung und Demontage der Fahrleitungen. Im September 2023 wurde die nördliche Brückenhälfte abgebrochen. Das Hochwasser zum Jahreswechsel 2023/24 zwang zu einer mehrmonatigen Unterbrechung. Im September 2024 rollte der Verkehr erstmals über die neue Nordseite. Anschließend wurde die südliche Brückenseite erneuert. Seit April 2025 erfolgten die Rückverlegung der Medienleitungen sowie der finale Straßen- und Gleisbau.
Ziel der Maßnahme war es, einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen und die durch das Hochwasser 2013 beschädigte Brücke dauerhaft zu ersetzen.
Die Radwegführung stadteinwärts kann erst nach Abschluss der Hochbauarbeiten an der Pulsnitzer Straße fertiggestellt werden.
Das Projekt wurde vom Straßen- und Tiefbauamt gemeinsam mit den Dresdner Verkehrsbetrieben, SachsenEnergie und der Stadtentwässerung Dresden umgesetzt. Die ausführenden Firmen waren u.a. Teichmann Bau, Hentschke Bau und Gleisbau Bautzen. Die Firma Spitzke übernahm die Fahrleitungsarbeiten, Elektro Dresden-West war für die elektrischen Anlagen zuständig.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro brutto. Der Brückenneubau wurde mit 1,6 Millionen Euro vollständig über das Programm „Hochwasserschaden 2013“ des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr finanziert.