Leipzig - In einem Regionalzug von Leipzig nach Dresden ist es am Mittag zu einem Polizeieinsatz gekommen, nachdem ein Fahrgast einen Zugbegleiter verbal bedroht hatte. Nach Angaben der Bundespolizei war der Zug stark ausgelastet. Der Zugbegleiter hatte den 35-Jährigen aufgefordert, mit seinem Roller die Türen und Gänge freizuhalten, um die Sicherheit im Zug zu gewährleisten.
Der Mann kam dieser Aufforderung nicht nach. Als der Zugbegleiter erneut einschritt, äußerte der Fahrgast verbale Drohungen. Daraufhin wurde die Bundespolizei verständigt. Der Regionalzug hielt am ersten Halt nach dem Leipziger Hauptbahnhof in Engelsdorf und wartete dort auf die Einsatzkräfte. Der 35-Jährige durfte seine Fahrt nicht fortsetzen. Nach Angaben der Bundespolizei kam es zu keinem körperlichen Angriff. Der Zug setzte seine Fahrt anschließend mit Verspätung in Richtung Dresden fort.