Frankfurt/Dresden - Anlässlich des Internationalen Tages des Waldes am 21. März hat der Reiseveranstalter Fit Reisen erneut untersucht, welche Wälder in Deutschland besonders beliebt sind. Grundlage der Analyse sind drei Faktoren: das Google-Suchvolumen, Bewertungen auf Google Maps sowie die Aktivität auf Instagram anhand entsprechender Hashtags.
Aus diesen Kriterien wurde ein Punktesystem entwickelt, das eine Rangliste der 120 beliebtesten Waldgebiete in Deutschland abbildet. Der Stichtag der Auswertung war der 2. März 2026.
Auffällig ist die starke Präsenz bayerischer Wälder: Gleich fünf von ihnen schaffen es in die Top 10. Neuer Spitzenreiter ist der Zauberwald bei Berchtesgaden. Das Gebiet konnte sich deutlich verbessern und liegt nun mit 331 von 360 möglichen Punkten auf Rang eins.
Auf Platz zwei folgt die Eilenriede in Hannover, einer der größten Stadtwälder Europas. Sie punktet vor allem durch ihre Lage im urbanen Raum und vielfältige Freizeitmöglichkeiten.
Der dritte Platz geht an den Perlacher Forst südlich von München, der sowohl für Spaziergänge als auch für sportliche Aktivitäten genutzt wird.
Auch Sachsen ist im Ranking vertreten: Die Dresdner Heide erreicht mit 299 Punkten den geteilten sechsten Platz und verbessert sich damit deutlich gegenüber dem Vorjahr.
Das Waldgebiet in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt bietet ein dichtes Wegenetz für Spaziergänge, Radtouren und Naturerkundungen. Kleine Bäche, Lichtungen und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt prägen die Landschaft. Damit zählt die Dresdner Heide zu den wichtigsten Naherholungsgebieten der Region.
Neben dem neuen Spitzenreiter zeigen sich auch weitere Verschiebungen im Ranking. Während der Oberpfälzer Wald von Rang zwei auf Platz sechs zurückfällt, gelingt dem Osterwald in Mecklenburg-Vorpommern erstmals der Sprung in die Top 10.
Das Niendorfer Gehege in Hamburg bleibt weiterhin stabil auf Platz vier. Große bekannte Waldregionen wie der Harz oder der Teutoburger Wald landen hingegen außerhalb der Top 10 auf den Plätzen 16 beziehungsweise 44.
Für die Analyse wurden ausschließlich vollständig bewaldete Gebiete berücksichtigt, die über einen klaren Eintrag bei Google Maps verfügen und mindestens zehn Bewertungen aufweisen.
Jedes der drei Kriterien – Suchvolumen, Bewertungen und Social-Media-Aktivität – konnte mit bis zu 120 Punkten bewertet werden. Die maximale Gesamtpunktzahl lag somit bei 360 Punkten.