Dresden - Autofahrer in Sachsen müssen sich in der kommenden Woche auf verstärkte Geschwindigkeitskontrollen einstellen. Hintergrund ist die europaweite Aktionswoche zur Verkehrssicherheit, an der sich neben Sachsen auch Sachsen-Anhalt und Thüringen beteiligen.
Die sogenannte „Speedweek“ findet vom 13. bis zum 19. April statt. Ziel der Aktion ist es, die Einhaltung der Tempolimits zu überwachen und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Nach Angaben des ADAC wird insbesondere an Orten kontrolliert, an denen ein erhöhtes Unfallrisiko besteht. Dazu zählen unter anderem Bereiche rund um Schulen, Kindergärten, Baustellen sowie Einrichtungen wie Altenheime und Krankenhäuser.
Die verstärkten Kontrollen betreffen sowohl Autobahnen und Bundesstraßen als auch den innerstädtischen Verkehr. Damit richtet sich die Maßnahme an alle Verkehrsteilnehmer im gesamten Straßennetz.
Für Autofahrer, die während der Aktionswoche zu schnell unterwegs sind, gelten die regulären Bußgelder und Sanktionen. Diese reichen von Verwarnungen und Geldbußen bis hin zu Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg sowie möglichen Fahrverboten.
Die Höhe der Strafen hängt davon ab, wie stark die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde und ob der Verstoß innerorts oder außerorts begangen wurde.
Innerhalb geschlossener Ortschaften fallen die Sanktionen in der Regel höher aus. Bereits bei einer Überschreitung von 16 km/h droht ein Bußgeld von 70 Euro. Wer innerorts 26 km/h zu schnell fährt, muss mit 180 Euro, einem Punkt in Flensburg und im Wiederholungsfall auch mit einem Fahrverbot rechnen.
Die Speedweek ist Teil einer europaweiten Initiative zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Durch die verstärkten Kontrollen sollen Geschwindigkeitsverstöße reduziert und damit Unfälle verhindert werden.