Dresden - In den frühen Morgenstunden des 23. Juni 2025 sorgte ein heftiges Gewitter für einen dramatischen Vorfall in Dresden-Trachau. Gegen 6:47 Uhr schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Bolivarstraße ein, was zu einem Brand führte. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar und Flammen schlugen aus dem Dachfirst. Umgehend wurde mit dem Löschen des Feuers begonnen. Über eine Drehleiter setzten die Einsatzkräfte von außen einen Löschangriff an und entfernten Dachziegel, um an die Brandstelle zu gelangen. Parallel dazu verschafften sich Trupps unter Atemschutz Zugang zu den Dachgeschosswohnungen, um zu überprüfen, wie stark sich das Feuer bereits nach innen ausgebreitet hatte.
Zusätzlich wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen und die Sicht zu verbessern. Nachdem die offenen Flammen unter Kontrolle waren, setzten die Feuerwehrleute eine Wärmebildkamera ein, um mögliche Glutnester zu identifizieren. Dabei stellte sich heraus, dass sich unter der Dachhaut ein Schwelbrand entwickelt hatte, der sich weiter ausbreiten konnte.
Um den Brand endgültig zu löschen, wurde eine größere Anzahl von Einsatzkräften nachalarmiert, um weitere Teile des Daches zu öffnen und gezielt abzulöschen. Dies führte zu einer erneuten Verstärkung der Rauchentwicklung. Inzwischen sind etwa 40 Feuerwehrleute aus verschiedenen Wachen wie Albertstadt, Übigau und Altstadt, sowie der Rettungswache Pieschen im Einsatz.
Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Dennoch bleibt die Bolivarstraße derzeit vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrseinschränkungen im Umfeld führt. Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und auf alternative Routen auszuweichen.
Die Ermittlungen zur genauen Brandursache sind noch nicht abgeschlossen, es wird jedoch davon ausgegangen, dass der Blitzschlag der Auslöser des Feuers war.