Di., 10.03.2026 , 13:37 Uhr

Evakuierungsfrist ist abgelaufen

Live-Ticker: Weltkriegsbombe an der Carolabrücke – Entschärfung erfolgreich beendet

An der Carolabrücke in Dresden ist eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Die Evakuierungsfrist endete planmäßig um 9 Uhr, der Sperrkreis ist geschlossen. Wegen eines beschädigten Zünders verzögerte sich die Entschärfung, Spezialtechnik ist im Einsatz. Am Mittag hat die Entschärfung begonnen.

15:30 Uhr: Weltkriegsbombe erfolgreich Entschärft

Die Polizei Dresden hat bekanntgegeben, dass die Weltkriegsbombe an der Carolabrücke erfolgreich unschädlich gemacht wurde. Zuvor hatten Einsatzkräfte den Bereich weiträumig abgesichert und alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Die akute Gefahr ist damit beendet, der Sperrkreis wird Stück für Stück aufgehoben. Bis Straßenbahnen und Busse wieder planmäßig verkehren, kann es allerdings noch etwas dauern.

14 Uhr - Fake-News durch KI

13:40 Uhr: Prognose Entschärfungsdauer

Laut Polizeisprecher Marko Laske wird die Entschärfung der Bombe ungefähr 2 Stunden in Anspruch nehmen. Durch den Zustand der Bombe ist eine Entschärfung mithilfe eines speziellen Wasserschneiders nötig und es muss mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden. Der Zünder der Bombe ist stark verrostet und eine einfache Entfernung dadurch nicht möglich.

12.33 Uhr Evakuierung abgeschlossen - Entschärfung hat begonnen

Feuerwehr, Polizei und Hilfsdienste koordinieren Evakuierung im Sperrbereich

11:50 Uhr: Bombenentschärfung noch nicht gestartet

Der Sperrkreis rund um den Fundort an der ehemaligen Carolabrücke wurde heute pünktlich um 9 Uhr geschlossen. Dennoch kann mit der Entschärfung erst begonnen werden, wenn sichergestellt ist, dass alle Menschen den Sperrkreis verlassen haben. Die Kontrollen der Polizei dauern weiter an, ein konkreter Zeitpunkt für den Beginn der Entschärfung ist noch nicht bekannt.

09:27 Uhr: Verzögerung bei Bombenentschärfung in Dresden

Die Entschärfung der in Dresden gefundenen Weltkriegsbombe verzögert sich, weil ihr Zünder beschädigt ist. Er kann nur mit einem speziellen Wasserschneidgerät entfernt werden, teilte die Polizei mit. Sicherheit habe dabei oberste Priorität.

Eine Prognose zur Dauer des Einsatzes gibt es nicht, da viele Unwägbarkeiten bestehen. Der Sperrkreis wurde planmäßig um 9 Uhr geschlossen. Einsatzkräfte kontrollieren das Gebiet, bringen verbliebene Personen in Sicherheit und bereiten den Einsatz des Sprengmeisters vor. Die Einsatzkräfte kontrollieren den Sperrbereich mit Drohne und Hubschrauber. Mit dem Beginn der Entschärfung wird noch im Laufe des Vormittags gerechnet.

Etwa 410 Polizisten sowie Feuerwehr und Rettungsdienste sind im Einsatz.

Polizeisprecher Marko Laske zu den aktuellen Entwicklungen

Mittwoch, 11. März 2026, 7 Uhr

In Dresden laufen die Vorbereitungen zur Entschärfung der gefundenen Weltkriegsbombe an der Carolabrücke. Polizei und Feuerwehr sind bereits im Einsatz und koordinieren die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen.

Die Behörden haben rund um den Fundort einen Evakuierungsbereich eingerichtet. Die Dresdner Polizei weist darauf hin, dass alle Menschen diesen Bereich bis spätestens 9 Uhr verlassen müssen. Ziel ist es, den Einsatzkräften ausreichend Zeit zu geben, um die Entschärfung des Blindgängers vorzubereiten.

Für betroffene Bewohner steht eine Notunterkunft auf dem Gelände der Dresdner Messe bereit. Diese hat seit 7 Uhr geöffnet. Dort können sich Menschen aufhalten, die während der Evakuierung keine andere Unterkunftsmöglichkeit haben.

Auch der öffentliche Nahverkehr wird angepasst, um die Evakuierung zu unterstützen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe stellen zusätzliche Transportmöglichkeiten zur Verfügung. Busse zur Notunterkunft fahren mehrere Haltepunkte im Evakuierungsgebiet an. Dazu gehören der Sachsenplatz, die Haltestelle Striesener Straße/Gerichtsstraße sowie der Pirnaische Platz/Wilsdruffer Straße (Landhaus).

Zudem werden Straßenbahnverbindungen umgeleitet. Die Bahnen verkehren während des Einsatzes über die Strecke Albertplatz, Carolaplatz, Neustädter Markt (Blockhaus) und Theaterplatz.

Für Fragen der Bevölkerung hat die Landeshauptstadt Dresden außerdem ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist unter der Rufnummer 0351 4887666 erreichbar und steht heute zwischen 7 und 18 Uhr zur Verfügung.

Bombenfund in Dresden: Weltkriegsbombe an der Carolabrücke entdeckt

Dienstag, 10. März 2026 18:15 Uhr

Es wurden Kampfmittel gefunden

Pressesprecher Michael Klahre bestätigt. Es wurden Kampfmittel gefunden. Die Evakuierung wird morgen zwischen 7 und 9 Uhr im angegeben Bereich stattfinden. 

Bei der Untersuchung zweier Verdachtspunkte wurde eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Eine sofortige Evakuierung ist nicht nötig, die Entschärfung soll am Mittwoch planmäßig erfolgen. Der zweite Verdachtspunkt stellte sich als harmloses Eisenteil heraus.

Bombensondierung in Dresden

Dienstag, 10. März 2026 16:00 Uhr

Die Arbeiten haben begonnen

An der ehemaligen Carolabrücke in Dresden laufen aktuell Arbeiten wegen zwei mutmaßlicher Sprengkörper. Die Verdachtsfunde wurden bei Sondierungen in etwa zwei bis drei Metern Tiefe entdeckt. Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst sind vor Ort, rund um die Stelle wurde ein Sperrkreis von etwa 150 Metern eingerichtet.

Zurzeit gräbt die Feuerwehr das Loch aus, damit der Kampfmittelräumdienst die Funde freilegen und prüfen kann. Ein Löschfahrzeug unterstützt dabei unter anderem mit Licht und beim Abpumpen von Grundwasser.

Für den weiteren Verlauf gibt es zwei mögliche Szenarien: Sollte sich herausstellen, dass die Bombe kritisch ist, müsste sie noch am selben Tag entschärft oder gesichert werden – verbunden mit einer sofortigen Notevakuierung. Kann der Fund dagegen über Nacht in der Erde bleiben, soll am nächsten Morgen ab 9 Uhr eine Evakuierung in einem größeren Sperrkreis beginnen. Davon wären rund 18.000 Menschen betroffen.

Die Stadt bittet die Anwohner in diesem Fall, ihre Wohnungen bis 9 Uhr zu verlassen. Ab 7 Uhr stehen Notunterkünfte in der Messe Dresden bereit. Außerdem ist das Bürgertelefon der Stadt heute bis 20 Uhr und morgen ab 7 Uhr erreichbar.

Dienstag, 10. März 2026

Weitere Informationen erwartet
Ob sich der Bombenverdacht bestätigt und ob Evakuierungsmaßnahmen notwendig werden, soll im Laufe des Abends bekanntgegeben werden.

Informationen durch Einsatzkräfte
Bis zum Abend informieren Vertreter der Polizei sowie des Brand- und Katastrophenschutzamtes über die Ergebnisse der Sondierungsarbeiten und das weitere Vorgehen.

Nachmittag – Evakuierung möglicherweise notwendig
Im Zuge der Arbeiten könnte eine Evakuierung erforderlich werden. Darüber soll je nach Ergebnis der Sondierungen kurzfristig entschieden werden. Im Ernstfall wären rund 18.000 Menschen betroffen.

Welche Szenarien eintreten könnten

Sollte sich herausstellen, dass keine Gefahrenlage besteht, sind keine weiteren Maßnahmen notwendig. In diesem Fall wäre auch keine Evakuierung erforderlich.

Falls eine sofortige Evakuierung notwendig wird, wird zusätzlich das Sirenen-Warnsystem der Landeshauptstadt Dresden ausgelöst.

Bestätigt sich hingegen der Bombenverdacht, wird je nach Lage entschieden, wann eine Evakuierung erfolgt. Diese könnte entweder noch am Abend des 10. März beginnen oder am folgenden Tag, Mittwoch, 11. März, durchgeführt werden.

16:00 Uhr – Presse-Briefing angekündigt
Die Stadt Dresden hat für Dienstag ab 16 Uhr ein kurzfristiges Presse-Briefing angesetzt. Dort sollen Medienvertreter über den aktuellen Stand der Maßnahmen informiert werden.

16:00 Uhr – Sondierungsarbeiten starten
Am Dienstag, 10. März 2026, beginnen ab 16 Uhr Sondierungsarbeiten an zwei verbliebenen konkreten Verdachtspunkten im Bereich der Carolabrücke in Dresden. Die Maßnahmen sollen klären, ob es sich um Kampfmittel handelt. Dafür wird ab 16 Uhr ein Sperrkreis von 150 Metern rund um die Fundstelle eingerichtet. Die Wasserstraße Elbe wird gesperrt. Die Staatskanzlei sowie die Ministerien für Kultus und Finanzen schließen 15 Uhr. Im Umkreis gilt Drohnenflugverbot.

Montag, 9. März 2026