Dresden - In einer Kleingartenanlage an der Wüllnerstraße in Dresden-Pieschen ist am späten Sonntagabend ein Holzverschlag in Brand geraten. Die Feuerwehr wurde nach eigenen Angaben am 27. September 2026 um 23:38 Uhr zu einem gemeldeten Laubenbrand alarmiert. Der Einsatz dauerte bis gegen 2 Uhr.
Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte deutlichen Feuerschein und Funkenflug erkennen. Weil mit Schwierigkeiten bei der Löschwasserversorgung gerechnet wurde, alarmierte die Feuerwehr vorsorglich ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug.
Vor Ort stellte sich heraus, dass nicht die Gartenlaube selbst brannte. In Vollbrand stand ein unmittelbar davor errichteter und mit Dachblechen abgedeckter Holzverschlag. Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 40 Quadratmeter betroffen.
Zunächst konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Flammen auf die angrenzende, massiv errichtete Gartenlaube übergreifen. Die Einsatzkräfte begannen deshalb unmittelbar mit den Löscharbeiten.
Zwei Trupps gingen unter Atemschutz mit jeweils einem Strahlrohr gegen das Feuer vor. Das zusätzlich angeforderte Tanklöschfahrzeug unterstützte die Wasserversorgung.
Eine besondere Herausforderung waren nach Angaben der Feuerwehr die örtlichen Bedingungen in der Kleingartenanlage. Sämtliche Zugangstore waren verschlossen und mit Vorhängeschlössern gesichert.
Hinzu kamen sehr schmale Wege innerhalb der Anlage. Dadurch konnten die Löschfahrzeuge die Brandstelle nur eingeschränkt erreichen. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug gelangte aufgrund seiner Abmessungen zunächst bis zur Einsatzstelle. Weitere Fahrzeuge konnten erst zeitversetzt folgen.
Parallel zur Brandbekämpfung öffneten Einsatzkräfte die verschlossene Gartenlaube gewaltsam. Damit sollte ausgeschlossen werden, dass sich Personen darin befanden oder das Feuer bereits auf das Gebäude übergegriffen hatte.
Die Laube war nach Angaben der Feuerwehr menschenleer. Auch Rauch war im Inneren nicht festzustellen.
Die Feuerwehr konnte den Brand vollständig löschen und verhindern, dass die Flammen auf die angrenzende Gartenlaube übergriffen. Insgesamt wurden rund 6.000 Liter Wasser für die Brandbekämpfung benötigt.
Vor dem Ende des Einsatzes kontrollierten die Feuerwehrleute die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Dabei wurden keine auffälligen Temperaturen mehr festgestellt.
Anschließend sperrte die Feuerwehr den Bereich ab und übergab die Einsatzstelle an die Polizei. Diese hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben dazu, wodurch das Feuer ausgelöst wurde, liegen bislang nicht vor.
Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte beteiligt. Im Einsatz waren Kräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau, der Rettungswache Pieschen, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Klotzsche.