Am 15. Dezember 2024, um 08:33 Uhr, alarmierten Anrufer die Integrierte Regionalleitstelle Dresden wegen stärkerer Rauchentwicklung in einem Plattenbau an der Rathener Straße, Großzschachwitz. Schon beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter, schwarzer Rauch aus einer Erdgeschosswohnung, begleitet von Brandgeruch und einem aktiven Rauchmelder.
Die Feuerwehr erhöhte sofort das Alarmstichwort, um zusätzliche Kräfte für Rettungs- und Löscharbeiten zu mobilisieren. Truppen unter Atemschutz drangen in die betroffene Wohnung ein und retteten eine schwer verletzte Person, die mit einer Schleifkorbtrage über den Drehleiter geborgen und vor Ort notärztlich stabilisiert wurde. Anschließend erfolgte der Transport ins Krankenhaus. Vier weitere Personen konnten das Gebäude selbstständig verlassen und blieben unverletzt.
Dank des umsichtigen Verhaltens der übrigen Bewohner, die ihre Wohnungstüren geschlossen hielten, konnte eine Verbreitung des gefährlichen Brandrauchs in anderen Teilen des Gebäudes verhindert werden. Die Feuerwehr löschte den Brand schnell mit einem Strahlrohr.
Nach den Löscharbeiten wurden Belüftungsmaßnahmen eingeleitet und angrenzende Wohnungen auf mögliche Rauchkontamination überprüft. Der Einsatz vor Ort wird aktuell zurückgefahren. Aufgrund der Maßnahmen kommt es im Bereich Rathener Straße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Einsatz beteiligt waren insgesamt 90 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen, Löbtau und Altstadt, unterstützt von Stadtteilfeuerwehren aus Kaitz, Langebrück, Lockwitz und Niedersedlitz sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem Leitenden Notarzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.