Fr., 19.06.2026 , 09:27 Uhr

Feuerwehr verhindert Ausbreitung in Leubnitz-Neuostra

Brand in Kleingartenanlage in Dresden

In einer Kleingartenanlage in Dresden-Leubnitz-Neuostra hat ein Holzanbau gebrannt. Rund 30 Einsatzkräfte verhinderten eine größere Ausbreitung.

Dresden - In Dresden-Leubnitz-Neuostra ist am Donnerstagabend ein Feuer in einer Kleingartenanlage ausgebrochen. Mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Regionalleitstelle Dresden am 18. Juni 2026 gegen 21:23 Uhr eine starke Rauchentwicklung sowie Flammen in der Kleingartenanlage „Leubnitz-Neuostra“. Der Brandort befand sich im Bereich Dohnaer Straße Ecke Spitzwegstraße.

Bereits auf der Anfahrt war die Rauchsäule für die alarmierten Einsatzkräfte weithin sichtbar. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass ein etwa zehn mal fünf Meter großer Holzanbau neben einer Gartenlaube in Massivbauweise bereits in voller Ausdehnung brannte.

Während der Lageerkundung nahmen die Einsatzkräfte einen deutlichen Knall sowie das typische Geräusch einer abströmenden Gasflasche wahr. Die Brandbekämpfung wurde deshalb unter Atemschutz und mit entsprechendem Sicherheitsabstand aufgenommen. Wegen der angespannten Löschwasserversorgung innerhalb der Kleingartenanlage wurde frühzeitig ein Tanklöschfahrzeug der Stadtteilfeuerwehr Lockwitz nachalarmiert.

Mit zwei Strahlrohren gelang es den Einsatzkräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund der erheblichen Hitzeentwicklung konnte ein Brandüberschlag auf das Dach eines benachbarten Gebäudes jedoch nicht vollständig verhindert werden. Der Brand ist inzwischen gelöscht. Nach Angaben der Einsatzkräfte dauern umfangreiche Nachlöscharbeiten an, um verbliebene Glutnester abzulöschen. Dabei wurde auch die Gasflasche gefunden und gesichert.

Da der Brandrauch überwiegend senkrecht nach oben abzog und nahezu Windstille herrschte, bestand für Anwohner keine Gefahr. Im Bereich der Dohnaer Straße auf Höhe der Spitzwegstraße kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen und Altstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Lockwitz.