Dresden - Der Belastungsversuch an der Brücke Budapester Straße ist am Mittwoch, 12. August 2026, erfolgreich beendet worden. Nach Angaben der Verantwortlichen sind die beteiligten Fachleute mit den Ergebnissen der Messungen sehr zufrieden.
Während des Versuchs wurden keine neuen Schäden festgestellt. Auch weitere Spanndrahtbrüche traten demnach nicht auf. Damit konnte der für die Untersuchungen vorgesehene Belastungsversuch wie geplant abgeschlossen werden.
Mit dem Ende des Versuchs sind die Untersuchungen an der Brücke allerdings noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Schritt sollen die gesammelten Messdaten ausgewertet, miteinander verglichen und verifiziert werden.
Erst nach Abschluss dieser Auswertung soll eine Aussage darüber möglich sein, wie es mit der Brücke weitergeht. Sobald belastbare Erkenntnisse zur weiteren Vorgehensweise vorliegen, sollen diese bekannt gegeben werden.
Auf Grundlage der Ergebnisse soll sich anschließend ein mehrmonatiger Planungs- und Optimierungsprozess anschließen. Dabei geht es darum, die notwendigen Verstärkungsmaßnahmen für die Brücke genauer zu bestimmen.
Eine belastbare Kostenschätzung für diese Arbeiten kann nach den aktuellen Angaben erst nach Abschluss dieses Prozesses vorgelegt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es daher noch keine konkrete Angabe dazu, welche Kosten für die erforderlichen Maßnahmen entstehen werden.
Auch nach dem erfolgreichen Belastungsversuch bleibt das Bauwerk unter Beobachtung. Das Verhalten des Überbaus sowie der Stützen und Fundamente soll weiterhin engmaschig überwacht werden.
Zurückgebaut werden lediglich die Sensoren, die speziell für den jetzt abgeschlossenen Belastungsversuch installiert worden waren. Die weitere Überwachung der Brücke bleibt davon unberührt.
Für Verkehrsteilnehmer gibt es am Mittwochabend eine kurzfristige Entlastung: Die ursprünglich für den 12. August geplante Vollsperrung ist nicht mehr notwendig.
Vorgesehen war eine Sperrung ab 18 Uhr bis zum folgenden Morgen um 6 Uhr. Dieser Zeitraum war als Reserve eingeplant worden, falls die Messungen länger dauern sollten. Da der Belastungsversuch bereits erfolgreich beendet werden konnte, wird diese Reserve nicht benötigt.
Die Ammonstraße sowie der befahrbare Bereich der Brücke Budapester Straße bleiben damit in der Nacht für den Verkehr geöffnet.