Mi., 03.06.2026 , 14:15 Uhr

Notstützen geplant: Verkehr auf Ammonstraße wird angepasst

Budapester Straße: Brücke wird gesichert

An der Brücke Budapester Straße in Dresden laufen vorbereitende Arbeiten zur Notunterstützung. Grund sind festgestellte Schäden am Bauwerk.

Dresden - Die Landeshauptstadt Dresden hat mit vorbereitenden Arbeiten zur Notunterstützung der Brücke Budapester Straße begonnen. Hintergrund sind festgestellte Schäden am Bauwerk, die kurzfristige Sicherungsmaßnahmen notwendig machen.

Bereits am Dienstag, 2. Juni 2026, wurden die Verkehrssicherung eingerichtet und die geplanten Standorte für vier Hilfsstützen vermessen. Diese sollen im Bereich der Ammonstraße entstehen. Die Maßnahmen bilden die Grundlage für die anschließenden baulichen Arbeiten zur Stabilisierung der Brücke.

Ab Mittwoch beginnen Aushubarbeiten zur Erkundung vorhandener Leitungen. Parallel dazu werden Leitungen im Bereich des Fußweges an der Fahrbahn in Richtung World Trade Center umverlegt. Außerdem laufen die statische Bemessung der Fundamente und die Bestellung der Hilfsstützen.

Für die Arbeiten muss die Verkehrsführung angepasst werden. Fußgänger werden über den Lagerplatz des Straßen- und Tiefbauamtes umgeleitet. Der Kraftfahrzeugverkehr in Richtung World Trade Center wird auf eine Fahrspur reduziert.

Nach Angaben der Landeshauptstadt hat die Sicherung des Verkehrs auf der Ammonstraße höchste Priorität. Ziel der Maßnahmen ist es, die Standsicherheit der Brücke kurzfristig zu gewährleisten. Gleichzeitig soll die Funktion der wichtigen innerstädtischen Verbindung so weit wie möglich erhalten bleiben.

Die Stadt Dresden will fortlaufend über den weiteren Baufortschritt informieren.