Fr., 31.07.2026 , 11:59 Uhr

Fotos und Geschichten zur Rennbahn und den Kiesseen gesucht

BUGA Dresden sucht historische Erinnerungen

Für die BUGA 2033 werden historische Fotos, Dokumente und persönliche Erinnerungen an die Galopprennbahn Seidnitz und die Kiesseen Leuben gesucht.

Dresden - Die BUGA Dresden 2033 gGmbH sucht historische Aufnahmen, Dokumente und persönliche Geschichten zur Galopprennbahn Seidnitz und zu den Kiesseen Leuben. Mit einem öffentlichen Aufruf werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, Erinnerungsstücke und Erlebnisse aus der Vergangenheit beider Orte zur Verfügung zu stellen.

Das gesammelte Material soll nach Angaben der BUGA-Gesellschaft dazu beitragen, die Geschichte der Galopprennbahn und der Kiesseen im Rahmen der Bundesgartenschau 2033 sichtbar zu machen. Vorgesehen ist, ausgewählte Beiträge nach vorheriger Absprache für Ausstellungen, Veröffentlichungen oder Vermittlungsangebote zu verwenden.

Fotos, Filme und persönliche Geschichten gesucht

Gesucht werden insbesondere historische Fotografien sowie Film- und Tonaufnahmen. Auch Zeitungsartikel, Dokumente und andere Unterlagen können eingereicht werden.

Darüber hinaus interessieren sich die Verantwortlichen für persönliche Erinnerungen und Anekdoten. Dazu zählen beispielsweise Geschichten über Veranstaltungen, Begegnungen oder besondere Erlebnisse an der Galopprennbahn Seidnitz und den Kiesseen Leuben.

Viele dieser Erinnerungen befänden sich bislang in privaten Fotoalben oder Schubladen, erklärte Marcel Timmroth, Geschäftsführer der BUGA Dresden 2033 gGmbH. Mit dem Aufruf wolle die Gesellschaft diese Zeugnisse sammeln und für kommende Generationen zugänglich machen.

Galopprennbahn wird BUGA-Kernareal

Die Galopprennbahn Seidnitz soll bei der Bundesgartenschau 2033 als eines der Kernareale dienen. Nach den bisherigen Planungen soll das Gelände zu einem zentralen Veranstaltungs- und Ausstellungsort werden.

Die Rennbahn ist seit vielen Jahren mit der Dresdner Sport- und Veranstaltungsgeschichte verbunden. Die eingereichten Bilder und Geschichten sollen dokumentieren, wie sich das Areal entwickelt hat und welche Bedeutung es für Besucherinnen und Besucher sowie für Anwohner hatte.

Erinnerungen an die Kiesseen Leuben

Auch die Geschichte der Kiesseen Leuben und des benachbarten Trümmerbergs soll für die BUGA aufgearbeitet werden. Nach Angaben der BUGA-Gesellschaft stehen die Orte unter anderem für die Dresdner Nachkriegsgeschichte.

Zugleich wurden die Kiesseen von mehreren Generationen als Orte der Erholung und des Naturerlebnisses genutzt. Persönliche Berichte sollen deshalb nicht nur historische Entwicklungen dokumentieren, sondern auch individuelle Erfahrungen und Veränderungen vor Ort nachvollziehbar machen.

Originale bleiben bei den Eigentümern

Die eingereichten Erinnerungsstücke können nach Absprache in die Präsentation der Bundesgartenschau einfließen. Die Originale sollen dabei bei ihren jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümern verbleiben.

Wer Kontaktdaten hinterlegt, wird von der BUGA Dresden 2033 gGmbH kontaktiert. Anschließend soll gemeinsam abgestimmt werden, ob und in welcher Form das Material verwendet werden kann.

Informationen zum Aufruf und ein Einreichungsformular sind unter www.buga2033.de/aktuelles zu finden.