Fr., 08.09.2023 , 14:00 Uhr

Bundesweiter Warntag am 14. September

Dresden (dpa/sn)  - Am bundesweiten Warntag am 14. September schrillen alle Handys und Sirenen.

Am Freitag teilte das Innenministerium mit, das die Bevölkerung genau um Punkt 11 Uhr über verschiedene Kanäle gewarnt werden. In einer Zeit, in der Risiken allgegenwärtig sind, betonte Innenminister Armin Schuster (CDU) die essenzielle Bedeutung einer schnellen Warnung der breiten Bevölkerung vor Gefahren. Neben den 3200 installierten Sirenen werden auch Lautsprecherfahrzeuge, Informationstafeln, Warn-Apps und der Handy-Warnkanal Cell Broadcast zu Testzwecken eingesetzt. Dadurch soll die Bevölkerung in die Lage versetzt werden, Warnmittel effektiv zu nutzen und angemessen auf Ereignisse wie Hochwasser oder Waldbrände zu reagieren, so Schuster.

Die Einführung von Cell Broadcast sind eine gute Ergänzung zu den bisherigen Warnmethoden hieß es vom Innenminister. Das System ermögliche es, Warnungen zielgenau und ohne Nutzung personenbezogener Daten an eine große Zahl von Mobiltelefonen zu senden. In diesem Jahr zwischen Februar und Juli wurde ,in Burgstädten wie Dresden, Chemnitz, Frankenberg und St. Egidien das Warnsystem erfolgreich eingesetzt.

Unter der Leitung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophen (BBK) soll der nächste bundesweite Warntag kommenden Donnerstag stattfinden. Dort werden dann die Warnsysteme auf ihre Funktionen und Schwachestellen untersucht. Um 11 Uhr wird dann die deutsche Bevölkerung über verschiedene Kanäle gewarnt.