Dresden – Der Abriss der Carolabrücke in Dresden kommt deutlich schneller voran als ursprünglich geplant. Ein weiterer bedeutender Schritt wurde nun vollzogen: Wie aktuelle Aufnahmen eines dpa-Fotografen belegen, ist auf der Neustädter Elbseite das letzte verbliebene Teilstück der historischen Brücke eingestürzt.
Laut Stadtverwaltung liegt das Projekt derzeit rund zwei Monate vor dem vorgesehenen Zeitplan. Schon Ende September soll das komplette Bauwerk Geschichte sein. Die zügigen Fortschritte beim Rückbau der Brücke ermöglichen es, die weiteren Arbeiten am Terrassenufer früher als geplant zu beginnen.
Nach dem vollständigen Abriss steht die Räumung und Wiederherstellung des Terrassenufers auf dem Plan. Diese Maßnahmen sollen bis Oktober abgeschlossen sein, wie ein Sprecher der Stadt erklärte.
Trotz der beschleunigten Arbeiten bleibt das Projekt im vorgesehenen Budgetrahmen: Die Stadt rechnet weiterhin mit maximal 18 Millionen Euro für den kompletten Rückbau und die anschließenden Sanierungsarbeiten.
Die Carolabrücke war seit Monaten für den Verkehr gesperrt, der Abriss erfolgt schrittweise von beiden Elbseiten. Besonders der Einsturz der letzten Brückenteile auf der Neustädter Seite markiert nun ein sichtbares Ende des einst wichtigen Verkehrswegs