Sa., 09.08.2025 , 09:21 Uhr

Wasserbombe in Chemnitz verletzt Frau

Chemnitz: 14-Jähriger für Wasserbomben-Wurf ermittelt

Chemnitz - Ein 14-jähriger Junge wurde als Verantwortlicher für den Wurf einer Wasserbombe auf eine 20-jährige Frau in der Innenstadt ermittelt. Der Vorfall ereignete sich vor einem Monat, als der Junge den mit Wasser gefüllten Luftballon vom Dach eines Parkhauses warf. Die Passantin wurde durch den Wurf verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

In den Ermittlungen gab der Junge zu, die Wasserbombe geworfen zu haben. Die Polizei hatte zunächst vermutet, dass es sich um einen politisch motivierten Angriff handeln könnte, da die junge Frau indischer Staatsbürgerin war. Diese Annahme wurde jedoch schnell verworfen, da keine Anhaltspunkte für eine politisch motivierte Tat vorlagen.

Der Vorfall zog zusätzlich Aufmerksamkeit auf sich, als nur zwei Stunden nach dem Wasserbomben-Wurf ein Anwohner in der Nähe des Wohnhauses des Jungen ebenfalls einen Vorfall meldete. Der 14-Jährige hatte zuvor Wasserbomben und eine Plastikflasche aus dem Fenster geworfen, was zu einer Konfrontation mit dem Anwohner führte.

Der Vorfall hat in der Region Diskussionen über das Verhalten von Jugendlichen im öffentlichen Raum ausgelöst, und es bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen auf diese Art von Vandalismus reagieren werden. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Vorfällen in der Umgebung gehen weiter.