So., 22.03.2026 , 10:53 Uhr

Landesdirektion fördert Projekte für Notfälle und stabile Versorgung

Chemnitz: Millionen für sichere Wasserversorgung in Sachsen

Sauberes Wasser muss auch im Ernstfall verfügbar bleiben. Damit die Versorgung in Sachsen selbst in Katastrophensituationen gesichert ist, hat die Landesdirektion in den vergangenen Jahren Millionenförderungen genehmigt. Sachsen Fernsehen fasst zusammen, wofür das Geld eingesetzt wurde.

Die Landesdirektion Sachsen hat in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 6,7 Millionen Euro an Bundesmitteln für die sichere Wasserversorgung im Freistaat genehmigt. Grundlage dafür ist das Wassersicherstellungsgesetz. Ziel der Förderungen ist es, die Versorgungssicherheit auch in Krisen- und Katastrophenfällen aufrechtzuerhalten.

Mit dem Geld wurden nach Angaben der Behörde verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören die Instandsetzung alter Rohwasserfassungen, der Aufbau von Notstromversorgungen für Einzelanlagen sowie die Anschaffung von Wassertransportanhängern. So sollen Versorgungsausfälle besser abgefangen und wichtige Reserven im Ernstfall gesichert werden.

LDS-Präsident Béla Bélafi betonte, dass eine verlässliche Wasserversorgung gerade in Katastrophenlagen lebenswichtig sei. Sie sichere die Grundversorgung der Bevölkerung. Gleichzeitig müsse neben den Interessen von Bevölkerung und Wirtschaft auch der Schutz der Gewässer berücksichtigt werden.

Die bewilligten Mittel zeigen, wie stark das Thema Versorgungssicherheit inzwischen auch im Bereich Wasser in den Fokus rückt. Gerade vor dem Hintergrund möglicher Krisenlagen gewinnt eine belastbare Infrastruktur weiter an Bedeutung.