So., 22.03.2026 , 08:38 Uhr

Niners geben im Schlussviertel ein fast sicheres Spiel aus der Hand

Chemnitz verspielt Führung und verliert Krimi in Vechta

Lange hatten die Niners Chemnitz die Partie bei Rasta Vechta im Griff, am Ende stehen sie aber mit leeren Händen da. Wie das Spiel im Schlussviertel kippte und warum die Sachsen eine bittere Niederlage hinnehmen mussten.

Die Chemnitzer Bundesliga-Basketballer haben im Kampf um mehr Konstanz den nächsten Rückschlag kassiert. Das Team von Trainer Rodrigo Pastore verlor bei Rasta Vechta knapp mit 78:80 und verspielte dabei im letzten Viertel eine Zehn-Punkte-Führung. In der Tabelle stehen die Niners mit 22:26 Punkten auf Rang elf.

Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste vielversprechend. Chemnitz überzeugte in der Anfangsphase mit guter Ballbewegung und setzte sich bis zur achten Minute auf 20:11 ab. Doch nach einer Auszeit fanden die Gastgeber besser ins Spiel, trafen stark von außen und drehten die Begegnung mit einem 14:0-Lauf. Zur Halbzeit lagen die Niners mit 42:45 zurück.

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Chemnitz zurück. Vor allem in der Defensive erhöhte die Mannschaft die Intensität und übernahm zunehmend die Kontrolle. Zu Beginn des Schlussviertels schien das Spiel dann in Richtung Niners zu kippen, als die Sachsen mit 71:61 erstmals zweistellig führten.

Doch Vechta antwortete erneut – und diesmal entscheidend. Mit einem 12:0-Lauf drehten die Gastgeber die Partie noch einmal. In der hektischen Schlussphase ließ Rasta zwar mehrere Freiwürfe liegen, doch Chemnitz konnte daraus kein Kapital schlagen. Vor allem die schwache Dreierquote von nur acht Treffern bei 33 Versuchen machte sich am Ende bemerkbar.

Bester Werfer der Niners war Amadou Sow mit 15 Punkten. Die letzte Chance auf die Wende hatte Eric Washington, doch sein Wurf mit der Schlusssirene verfehlte das Ziel.