Hainichen – Auf der A4 in Richtung Dresden ist es am Mittwochabend (16.07.2025) zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Kurz nach der Anschlussstelle Hainichen kollidierte ein 19 Jahre alter Autofahrer mit mehreren Fahrzeugen, nachdem er in eine Rettungsgasse eingefahren war.
Wie die Polizei mitteilte, hatte der junge Mann das Stauende offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit zu spät erkannt. Trotz Bremsversuch verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser wurde vom mittleren Fahrstreifen aus in die stehenden Autos geschleudert, die sich in der gebildeten Rettungsgasse befanden.
Insgesamt wurden fünf weitere Fahrzeuge beschädigt. Der Pkw des 19-Jährigen kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Während der Fahrer leicht verletzt wurde und zur Beobachtung in ein Krankenhaus kam, blieben die anderen Beteiligten laut Polizei unverletzt.
Hoher Sachschaden und lange Sperrung
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt. Fünf der insgesamt sechs beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Autobahn A4 war in Fahrtrichtung Dresden für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Rettungsgassen ausschließlich für Einsatzfahrzeuge freizuhalten sind und das Befahren durch andere Verkehrsteilnehmer verboten ist.