Dresden – In Dresden startet an diesem Wochenende der Christopher Street Day (CSD). Drei Tage lang stehen Sichtbarkeit, Vielfalt und die Rechte queerer Menschen im Mittelpunkt.
Nach einem juristischen Streit kann die Veranstaltung nun wie geplant stattfinden. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hatte entschieden, dass auch das Straßenfest als Versammlung gilt.
Die Organisatoren sehen darin ein wichtiges Signal für Demokratie und Versammlungsfreiheit. Gleichzeitig berichten sie von zunehmenden Anfeindungen gegenüber queeren Menschen. Gerade deshalb sei es wichtig, öffentlich Präsenz zu zeigen und für Akzeptanz sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt einzutreten.
Auf dem Altmarkt sind bis Samstag zahlreiche Veranstaltungen, Kundgebungen und Kulturangebote geplant. Höhepunkt des Wochenendes ist die große Demonstration am Samstag durch die Dresdner Innenstadt. Erwartet werden mehrere tausend Teilnehmer. Auch internationale Gäste werden zum CSD in der sächsischen Landeshauptstadt erwartet.