Sa., 12.07.2025 , 18:00 Uhr

Großaufgebot an Polizei sichert Veranstaltung ab

CSD in Pirna verläuft weitgehend störungsfrei

Der CSD in Pirna verlief am Samstag weitgehend störungsfrei. Während Tausende für Vielfalt und Gleichberechtigung auf die Straße gingen, sorgte eine rechte Gegenkundgebung für einen Zwischenfall.

CSD in Pirna verläuft weitgehend störungsfrei

Der Christopher Street Day (CSD) in Pirna ist am Samstag nach Angaben der Polizei bis in die frühen Abendstunden friedlich geblieben. Unter dem Motto „Vielfalt geht queer durch die Gesellschaft“ versammelten sich zahlreiche Menschen, um ein Zeichen für die Rechte von LGBTQIA+-Personen zu setzen. Die Veranstaltung sollte noch bis in den Abend hinein andauern.

 

Großaufgebot an Einsatzkräften sichert Veranstaltung ab

Zur Absicherung des Geschehens waren rund 150 Polizistinnen und Polizisten der sächsischen Polizei sowie etwa 110 Kräfte der Bundespolizei im Einsatz, wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte. Die Beamten begleiteten sowohl die CSD-Veranstaltung als auch weitere Versammlungen, die im Zusammenhang mit dem CSD angemeldet worden waren.

Gegenkundgebung aus dem rechten Spektrum

Neben einer unterstützenden Versammlung unter dem Motto „CSDs verteidigen – immer und überall“ gab es auch eine rechte Gegenkundgebung. Diese wurde von der Polizei begleitet und an einer Straßenblockade vorbeigeführt. Dabei fiel ein 34-jähriger Teilnehmer negativ auf: Gegen ihn wird nun ermittelt, weil er ein Tattoo mit einem verfassungsfeindlichen Symbol offen zeigte – ein Verstoß gegen das Verbot von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

 

Ein Zeichen für Vielfalt und Gleichberechtigung

Der Christopher Street Day findet jährlich in vielen Städten statt und steht für die Rechte und Sichtbarkeit von Schwulen, Lesben, Trans*- und Intermenschen sowie Bisexuellen. Auch in Pirna setzte die Veranstaltung ein klares Zeichen für Toleranz, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Vielfalt.