Sa., 19.09.2026 , 10:30 Uhr

Die Pilze sprießen in Sachsens Wäldern - aber nicht überall

Syrau – Für Pilzsammler kann sich an diesem Wochenende ein Ausflug in sächsische Wälder lohnen. «Die Pilze sprießen», freut sich der Pilzsachverständige und Betreiber einer Pilzschule im Vogtland, Steffen Schmidt.

Das treffe vor allem dort zu, wo es in den vergangenen Tagen ausreichend geregnet hat, wie etwa im Vogtland und im Erzgebirge. «Es werden momentan die klassischen Speisepilze gefunden, wie der Steinpilz, der Flockenstielige Hexen-Röhrling, die Maronenröhrlinge und verschiedene Täublinge. Der Perlpilz ist auch da», sagt Schmidt.

Anders sieht es in und um Chemnitz aus. «Bei uns lohnt es sich noch nicht», sagt Wolfgang Friese, Pilzsachverständiger des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) Sachsen. Dort fehle noch der Regen. «Die Wetterlage ist territorial sehr unterschiedlich. Es gibt Ecken, da hat es wirklich mehr oder weniger geregnet zu bestimmten Zeiten, und das muss dann alles zusammenpassen für die Pilze.» (dpa)