Do., 16.07.2026 , 13:28 Uhr

Studie zeigt Chancen und Herausforderungen von Dorfgemeinschaftshäusern

Dorftreffs stärken Sachsens ländlichen Raum

Dorftreffs fördern Gemeinschaft in Sachsen – doch ihr Betrieb lebt vom Ehrenamt.

Dorfgemeinschaftshäuser können das Leben im ländlichen Raum stärken und wichtige Orte für Begegnungen schaffen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Untersucht wurden acht Einrichtungen in sächsischen Dörfern, darunter in Kletzen, Brößnitz und Wittgendorf. Die Gebäude gehören häufig den Gemeinden und befinden sich beispielsweise in ehemaligen Schulen oder Gasthöfen. Genutzt werden sie unter anderem für Vereinsarbeit, Ortschaftsratssitzungen, Feiern sowie Angebote für Jugendliche und Senioren.

Der Betrieb wird häufig von Vereinen, Ortsvorstehern oder engagierten Einwohnern getragen. Als Herausforderungen nennt die Studie steigende Energie- und Betriebskosten, bauliche Anforderungen, begrenzte ehrenamtliche Kapazitäten und die Suche nach jüngeren Helfern. Entscheidend seien klare Zuständigkeiten, eine Verteilung der Aufgaben auf mehrere Personen und Angebote, die sich am tatsächlichen Bedarf des jeweiligen Ortes orientieren.