Dresden – Ein weiterer Meilenstein im Bürgerbegehren „Dresdner Nahverkehr erhalten“: Mit 17.500 gesammelten Unterschriften haben die Initiatoren André Schollbach, Jens Matthis und Tilo Kießling nun 80 Prozent des benötigten Ziels erreicht. Das Bürgerbegehren benötigt insgesamt 21.500 Unterschriften von Dresdner Bürgerinnen und Bürgern, um einen Bürgerentscheid über mögliche Kürzungen im öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen. Die Unterschriften müssen bis zum 30. Juni 2025 eingereicht werden.
In einem Offenen Brief an die Dresdnerinnen und Dresdner appellieren die Initiatoren an die Stadtbewohner, die Unterschriftensammlung weiterhin zu unterstützen. Darin betonen sie, dass der Kampf um den Erhalt des öffentlichen Nahverkehrs noch nicht gewonnen sei. „Es besteht die reale Gefahr, dass erneut eine Verschlechterung der Qualität des Nahverkehrs auf die Agenda gesetzt wird“, heißt es in dem Brief. Auch eine mögliche Kürzung des Liniennetzes und ein Abbau von Personal würden nach wie vor drohen.
Die Initiatoren rufen dazu auf, das Bürgerbegehren aktiv zu unterstützen. Sie bitten die Bürger, Unterschriftenlisten in ihrem persönlichen Umfeld zu verteilen – sei es im Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis, in Vereinen oder am Arbeitsplatz. „Jede Stimme zählt“, so Schollbach, Kießling und Matthis.
Die Initiatoren zeigen sich zuversichtlich, dass die nötige Zahl an Unterschriften bis zum Fristende gesammelt werden kann, wenn sich viele Bürger weiterhin aktiv beteiligen. Der Erfolg des Bürgerbegehrens wird als einzige Möglichkeit angesehen, den öffentlichen Nahverkehr in Dresden auch langfristig zu sichern.
Weitere Informationen und Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren sind auf der Website www.stoppt-den-kahlschlag.de zu finden.
Die Initiatoren setzen weiterhin auf die aktive Mithilfe der Bürger. Unterschriften können auf drei öffentlichen Terminen gesammelt werden:
Zusätzlich können Unterschriftenlisten in der Stadtgeschäftsstelle der Linken Dresden (Großenhainer Straße 93), im Wahlkreisbüro Wir AG (Martin-Luther-Straße 21) oder in der Landesgeschäftsstelle „Wahlfabrik“ (Cottaer Straße 6c) abgegeben werden.
„Jede Unterschrift zählt!“, betonen die Initiatoren. „Nur so können wir verhindern, dass der Nahverkehr weiter verschlechtert wird.“