Do., 30.01.2025 , 12:21 Uhr

Dresdner Kultureinrichtungen rufen zum Protest auf

Dresden kämpft für seine Kultur: Petition gestartet

Angesichts geplanter Kürzungen fordern Dresdens Kultureinrichtungen Unterstützung. Eine Petition gegen die Einsparungen hat bereits über 10.000 Unterschriften erreicht.

Kultur in Gefahr: Dresden wehrt sich gegen Kürzungen

Dresden steht vor drastischen Kürzungen im Kulturbereich: Um zehn Prozent sollen die Haushaltsmittel reduziert werden. Dagegen formiert sich massiver Widerstand. Fünfzehn große Kultureinrichtungen haben eine Petition gestartet, um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema zu sensibilisieren und die geplanten Einschnitte zu verhindern.

Bereits über 10.000 Menschen haben die Petition unterzeichnet – das Ziel liegt bei mindestens 20.000 Unterschriften. Intendantin Frauke Roth (Dresdner Philharmonie) betont:

„Die enorme Resonanz zeigt, wie wichtig den Menschen die kulturelle Vielfalt in Dresden ist. Gemeinsam können wir den Erhalt unserer lebendigen Kulturlandschaft sichern.“

Auswirkungen der Sparmaßnahmen

Die Kürzungen bedrohen nicht nur Konzerte, Theateraufführungen und Museumsbesuche, sondern auch Bildung, Digitalisierung und internationale Strahlkraft. Die Petition warnt:

„Dresdens Ruf als Kulturmetropole ist in Gefahr. Weniger Konzerte, Museen und kulturelle Erlebnisse bedeuten eine geringere Lebensqualität und weniger Chancen für Kinder und Jugendliche.“

Forderungen der Kultureinrichtungen

Die Initiatoren setzen sich für den Erhalt und die Stärkung der kulturellen Infrastruktur ein. Ihre Kernforderungen sind:

Unterstützende Institutionen

Hinter der Petition stehen namhafte Dresdner Kultureinrichtungen, darunter:

Die Petition kann online unter E-Petition | Landeshauptstadt Dresden unterzeichnet werden.