Mo., 27.07.2026 , 11:43 Uhr

Stadt investiert rund 121.000 Euro an sieben Grundschulen

Dresden macht sieben Schulwege sicherer

Dresden verbessert in den Sommerferien die Sicherheit an sieben Grundschulen. Geplant sind Zebrastreifen, Elternhaltestellen und neue Markierungen.

Dresden - Die Landeshauptstadt Dresden nutzt die Sommerferien für Bauarbeiten an den Schulwegen von sieben Grundschulen. Mit neuen Fahrbahnquerungen, Bordabsenkungen, Markierungen und Elternhaltestellen sollen insbesondere unübersichtliche oder stark befahrene Bereiche sicherer werden.

Nach Angaben der Stadt sind fünf der sieben Vorhaben bereits abgeschlossen. Zwei weitere Maßnahmen beginnen am Montag, 27. Juli 2026, und sollen bis zum Ende der Sommerferien beendet werden. Die Kosten aller aufgeführten Projekte belaufen sich zusammengerechnet auf rund 121.000 Euro.

Der Schwerpunkt liegt auf Grundschulen, an denen ein hohes Verkehrsaufkommen und begrenzte Platzverhältnisse zu gefährlichen Situationen führen können. Markierte Schutzbereiche sollen Kreuzungen und Fahrbahnquerungen besser freihalten. Elternhaltestellen sollen zudem den Autoverkehr unmittelbar vor den Schulen reduzieren und ordnen.

Während der Arbeiten rechnet die Stadt nach eigenen Angaben nur mit leichten Verkehrseinschränkungen.

Neuer Zebrastreifen in Striesen

Auf der Rosa-Menzer-Straße entsteht zwischen der Wittenberger Straße und der Wartburgstraße ein neuer Fußgängerüberweg für die Kinder der 51. Grundschule. Die Arbeiten beginnen am Montag, 27. Juli, und sollen bis Freitag, 7. August 2026, dauern.

Der Zebrastreifen wird auf Höhe der bereits vorhandenen Mittelinsel eingerichtet. Dafür sind Anpassungen an der öffentlichen Beleuchtung, neue Fahrbahnmarkierungen und das Aufstellen der erforderlichen Verkehrszeichen vorgesehen.

Mit dem Vorhaben setzt die Stadt zugleich die Maßnahme Nummer 570 aus ihrer Fußverkehrsstrategie um. Die Arbeiten übernimmt die TK Grünanlagenbau GmbH. Die Kosten liegen bei rund 33.000 Euro.

Für den Bau wird die bereits bestehende Vollsperrung der Rosa-Menzer-Straße genutzt. Fußgänger sollen nach Angaben der Stadt sicher durch den Baustellenbereich geführt werden.

Neue Elternhaltestellen in Pieschen

Auch an der 8. Grundschule auf der Konkordienstraße beginnen am 27. Juli weitere Arbeiten. Bis Mitte August sollen Bordsteine abgesenkt, zusätzliche Markierungen aufgebracht, Fahrradbügel installiert und Elternhaltestellen eingerichtet werden.

Die Maßnahmen sollen das Überqueren der Straße vor dem Schulgebäude erleichtern. Gleichzeitig sollen der Auto- und der Fußgängerverkehr deutlicher voneinander getrennt werden.

Beteiligt sind die DVT Dresdner Verkehrstechnik GmbH und der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen der Landeshauptstadt. Die Kosten betragen rund 21.000 Euro.

Schutzbereich an der Löwenstraße erweitert

An der 4. Grundschule in der Dresdner Neustadt bestanden bereits ein markierter Sperrbereich und Elternhaltestellen. Der Bereich wurde nun durch Baken und Poller ergänzt.

Diese sollen verhindern, dass Fahrzeuge unmittelbar an der Querungsstelle abgestellt werden. Für die Kinder verbessert sich dadurch die Sicht auf den Straßenverkehr.

Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Straßenmarkierung Walther aus Königsbrück und dem städtischen Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen. Die Kosten belaufen sich auf rund 2.000 Euro.

Maßnahmen an der 35. Grundschule in Löbtau

An der 35. Grundschule auf der Bünaustraße wurden Sperrflächen markiert, Elternhaltestellen eingerichtet und Fahrradbügel eingebaut.

Die Arbeiten übernahmen die Firma TK Grünanlagenbau aus Tharandt und der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 5.000 Euro.

Abgesenkte Bordsteine in Laubegast

Vor der 95. Grundschule auf der Donathstraße wurden Bordsteine abgesenkt. Hinzu kommen neue Markierungen im Umfeld der Kreuzungen Donathstraße/Troppauer Straße und Donathstraße/Brünner Straße.

Die Arbeiten kosteten rund 15.000 Euro. Beteiligt waren die Firma SAZ Straßenbau aus Heidenau, die Firma Straßenmarkierung Walther aus Königsbrück und der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen.

Querungen an der Hohensteiner Straße freigehalten

Auch an der 103. Grundschule in der Neustadt wurden Bordabsenkungen und neue Sperrflächenmarkierungen angelegt. Die gekennzeichneten Bereiche sollen verhindern, dass Fahrzeuge die Querungsstellen zuparken.

Elternhaltestellen in der näheren Umgebung sollen außerdem dazu beitragen, den Verkehr auf der Hohensteiner Straße vor der Schule zu entlasten.

Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Straßenmarkierung Walther und dem städtischen Regiebetrieb. Die Kosten betragen etwa 5.000 Euro.

Fußweg am Boltenhagener Platz saniert

In Klotzsche wurde der südöstliche Fußweg zwischen der Gertrud-Caspari-Straße 14 und dem Boltenhagener Platz 8 auf einer Länge von rund 90 Metern saniert.

Die Erneuerung war nach Angaben der Stadt wegen Schäden durch Baumwurzeln erforderlich. Der Weg erhielt eine neue Oberfläche aus Betonpflaster. Kinder der 82. Grundschule sollen den Abschnitt dadurch wieder besser zu Fuß und mit dem Fahrrad nutzen können.

Die HEF Flottmann Tiefbau GmbH & Co. KG führte die Arbeiten aus. Mit rund 40.000 Euro ist die Sanierung die teuerste der sieben aufgeführten Einzelmaßnahmen.

Fünf Vorhaben bereits abgeschlossen

Abgeschlossen sind die Arbeiten an der Löwenstraße, der Bünaustraße, der Donathstraße, der Hohensteiner Straße und am Boltenhagener Platz. Die Vorhaben auf der Rosa-Menzer-Straße und der Konkordienstraße sollen während der Sommerferien fertiggestellt werden.

Die Maßnahmen reichen von kleineren Markierungsarbeiten bis zum Bau eines neuen Fußgängerüberwegs. Gemeinsames Ziel ist es, die Sichtverhältnisse an den Querungen zu verbessern, falsch abgestellte Fahrzeuge fernzuhalten und den Autoverkehr vor den Grundschulen besser zu ordnen.