Dresden - Die Landeshauptstadt Dresden ruft Denkmaleigentümer, Institutionen, Vereine und private Akteure dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals 2026 zu beteiligen. Der Aktionstag findet am Sonntag, dem 13. September 2026, statt. Wer ein Denkmal in das Dresdner Programmheft aufnehmen lassen möchte, kann es bis Freitag, den 22. Mai 2026, anmelden.
Die Anmeldung ist online unter www.dresden.de/denkmaltag möglich. Ansprechpartnerin im Amt für Kultur und Denkmalschutz ist Heike Heinze. Sie ist telefonisch unter 0173-2914216 oder per E-Mail an offenesdenkmal@dresden.de erreichbar.
Das bundesweite Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz lautet 2026 „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“. Im Mittelpunkt stehen damit historische Orte und Bauwerke, die Verbindungen, Versorgung und gesellschaftliches Leben ermöglichen oder geprägt haben.
Willkommen sind laut Stadt unter anderem Baudenkmale, technische und bewegliche Denkmale sowie Garten-, Landschafts- und Bodendenkmale. Sie können mit unterschiedlichen Programmformaten vorgestellt werden. Möglich sind Führungen, Rundgänge, Vorträge, Gesprächsforen, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Familien- und Mitmachangebote, barrierefreie Erlebnisse sowie Vorführungen von Restauratoren und Handwerkern.
Denkmale sind häufig eng mit Infrastruktur verbunden. Sie bestehen aus Materialien wie Holz, Stein, Beton oder Metall und prägen über Generationen hinweg den Stadtraum. Dazu zählen beispielsweise Brücken, Tunnel, Straßen, historische Gaslaternen, Verkehrsmittel, Marktplätze, Kirchen und Friedhöfe.
Auch Lagerhäuser, Bahnhöfe, Bildungseinrichtungen, Behörden sowie Anlagen der Energie- und Wasserversorgung können Teil des Programms sein. Die Stadt lädt dazu ein, diese Orte am Tag des offenen Denkmals zugänglich und erlebbar zu machen.
Anlässlich von TACHELES, dem Jahr jüdischer Kultur in Sachsen, sollen 2026 Denkmale jüdischer Geschichte einen eigenen Schwerpunkt bilden. Außerdem verweist die Stadt auf ein weiteres Jubiläum: Die Revitalisierung des Kraftwerks Mitte mit der Eröffnung der Theaterbühnen für die Staatsoperette Dresden und das tjg. theater junge generation jährt sich 2026 zum zehnten Mal.
Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus, bezeichnet den Tag des offenen Denkmals in Dresden als jährlichen Anlass, der Menschen an historischen Orten zusammenführe. Der Aktionstag vermittle Denkmalpflege und Lokalgeschichte und bringe Menschen aller Generationen zusammen.
Klepsch hofft, dass auch 2026 wieder zahlreiche Eigentümer und Nutzer von Denkmälern das Programm mit eigenen Beiträgen bereichern. Sie dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement.