Dresden und Bad Köstritz melden das Ende eines harten Tarifkonflikts in der Braubranche. Nach über 1.300 Streikstunden gibt es mehr Lohn, kürzere Arbeitszeiten – und wieder volle Bierlieferungen.
Laut der NGG steigen die Entgelte in den Betrieben der Radeberger Gruppe – darunter Freiberger, Krostitzer, Sternburg und Radeberger Brauerei – bis 2026 um insgesamt 6,3 Prozent, bei einer Arbeitszeitverkürzung auf 38 Stunden pro Woche. Beschäftigte der Wernesgrüner und der Köstritzer Schwarzbierbrauerei erhalten ein Plus von 5,9 Prozent. „Der Osten lässt sich nicht mehr abhängen, sondern macht Druck auf den Kessel“, so NGG-Verhandlungsführer Uwe Ledwig. Die Arbeitgeber sehen den Abschluss „an der Grenze des Leistbaren“. Von den 131 Brauereien in Sachsen und Thüringen sind nur sechs Prozent tarifgebunden.