Der Entwurf sieht Einsparungen von 38,3 Millionen Euro vor. Betroffen sind laut Stadt nur freiwillige Leistungen. Dennoch bleibt für 2026 ein Defizit von rund 123,9 Millionen Euro bestehen. Ein ausgeglichener Haushalt ist damit weiter nicht in Sicht.
Gespart werden soll unter anderem bei Energiekosten, Kitas und der Unterbringung von Asylsuchenden. Auch die Verfügungsbudgets der Stadtbezirksämter sollen sinken. Das könnte dazu führen, dass weniger lokale Projekte gefördert werden. Kürzungen sind zudem bei der Gleichstellungsarbeit und bei Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgesehen.
Außerdem sollen einzelne Straßeninstandhaltungen sowie Vorhaben in den Bereichen Stadtgrün und Abfallwirtschaft später umgesetzt werden. Gründe sind laut Stadt auch längere Genehmigungs- und Prüfverfahren.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert sprach von „tiefroten Zahlen“. Die Stadt rechnet deshalb auch in Zukunft mit weiteren Sparmaßnahmen. Hintergrund ist, dass die Landesdirektion Sachsen den Doppelhaushalt 2025/2026 nur unter Auflagen genehmigt hatte.