Hamburg/Dresden - Das Zschonergrundbad in Dresden ist erneut Deutschlands bestbewertetes Freibad. Das geht aus dem Freibad-Ranking 2026 des Gesundheits- und Wellnessreiseveranstalters Fit Reisen hervor. Für die Auswertung wurden nach Angaben des Unternehmens mehr als 226.000 Google-Bewertungen von 256 Freibädern in 78 deutschen Großstädten untersucht.
Das denkmalgeschützte Naturbad im Dresdner Westen erreicht demnach 4,7 Sterne bei 504 Rezensionen. Damit verteidigt es den ersten Platz im Ranking bereits zum dritten Mal in Folge. Das Bad liegt im Zschonergrund und setzt als Naturbad auf eine biologische Selbstreinigung des Wassers. Pflanzen und Mikroorganismen sorgen dabei für klares Wasser ohne Chlor.
Nach Angaben von Fit Reisen punktet das Zschonergrundbad nicht nur mit klassischem Badespaß, sondern auch mit seiner besonderen Lage und seinem historischen Charakter. Auf dem Gelände befinden sich teils Gebäude aus dem Jahr 1836. Zum Angebot gehören unter anderem eine Sprunggrube, ein kleiner Kiesstrand sowie Veranstaltungen wie Kräuter-Rundgänge, Osterfeuer und Lyriklesungen.
In der bundesweiten Einzelwertung folgen auf Dresden das Freibad Schröttinghausen in Bielefeld auf Platz zwei und das Naturbad Maria Einsiedel in München auf Platz drei. Beide erreichen ebenfalls hohe Bewertungen, liegen aber im Ranking hinter dem Dresdner Zschonergrundbad. Insgesamt zeigt die Auswertung, dass Naturbäder in der Spitzengruppe stark vertreten sind. Drei der fünf bestplatzierten Bäder reinigen ihr Wasser auf natürlichem Weg statt mit Chlor.
Auch im Vergleich der Bundesländer schneidet der Süden und die Mitte Deutschlands besonders gut ab. Laut Fit Reisen führen Thüringen mit durchschnittlich 4,33 Sternen, Bayern mit 4,27 Sternen und Baden-Württemberg mit 4,26 Sternen. Der bundesweite Durchschnitt liegt demnach bei 4,17 Sternen. Sachsen stellt mit dem Zschonergrundbad zwar den Sieger der Einzelwertung, wird in der Presseinformation aber nicht als führendes Bundesland im Durchschnitt genannt.
Beim Städtevergleich liegen Wolfsburg und Braunschweig gemeinsam vorn. Beide Städte erreichen mit jeweils drei gewerteten Freibädern einen Durchschnitt von 4,47 Sternen. Karlsruhe folgt mit fünf Bädern und durchschnittlich 4,44 Sternen auf Platz drei. Dresden wird in der vorliegenden Presseinformation vor allem über den ersten Platz des Zschonergrundbads in der Einzelwertung hervorgehoben.
Für das Ranking wurden laut Methodik ausschließlich befestigte Freibäder mit klar erkennbarer baulicher Infrastruktur berücksichtigt. Dazu zählen unter anderem Becken, Umkleiden und sanitäre Einrichtungen. Auch Kombibäder mit einem deutlich ausgebauten Freibadbereich konnten einbezogen werden. Nicht berücksichtigt wurden unter anderem Strandbäder, Naturgewässer ohne feste Ausstattung, reine Vereinsanlagen, kleine Planschbereiche sowie dauerhaft geschlossene Anlagen.
Grundlage waren nur Freibäder mit mindestens 100 Google-Rezensionen. Stichtag der Erhebung war der 28. Mai 2026. Bei gleicher Durchschnittsbewertung wurde das Bad mit der höheren Zahl an Rezensionen besser platziert. Für den Städtevergleich wurden ausschließlich Städte gewertet, die mindestens drei qualifizierte Freibäder innerhalb ihrer Stadtgrenzen vorweisen konnten.
Das Ranking liefert damit einen Überblick darüber, wie Freibäder von ihren Gästen online bewertet werden. Es ersetzt jedoch keine fachliche Bewertung der Bäder vor Ort, sondern basiert auf öffentlich einsehbaren Nutzerbewertungen bei Google Maps.