Di., 17.06.2025 , 09:06 Uhr

Die Linke Dresden kämpft um den Erhalt des ÖPNV – 21.500 Unterschriften sind nötig.

Dresdner Nahverkehr erhalten: Bürgerbegehren braucht weitere Unterstützung

Über 17.500 Unterschriften wurden für das Bürgerbegehren „Dresdner Nahverkehr erhalten“ gesammelt. Die Linke Dresden fordert weitere Unterstützung, um die 21.500 Unterschriften zu erreichen.

Die Linke Dresden ruft zum großen Endspurt für das Bürgerbegehren „Dresdner Nahverkehr erhalten“ auf. Ein erfolgreiches Bürgerbegehren könnte entscheidend dazu beitragen, dass der öffentliche Nahverkehr in Dresden auch künftig gesichert wird. Bereits über 17.500 Unterschriften wurden seit dem Start der Aktion gesammelt, jedoch sind für den sicheren Erfolg noch weitere 4.000 Unterschriften erforderlich.

„Ein gut ausgebauter ÖPNV ist für Dresden unerlässlich. Er entlastet nicht nur Autofahrerinnen, sondern verhindert auch Staus und trägt zu einer funktionierenden Stadt für alle bei“, erklärt Florian Berndt, Vorsitzender der Linken Dresden. „Gerade in Zeiten, in denen der Einsturz der Carolabrücke für viele Verkehrsteilnehmerinnen längere Wege bedeutet, ist der Erhalt des Nahverkehrs umso wichtiger.“

Mit dem Bürgerbegehren möchte Die Linke verhindern, dass die Stadtverwaltung erneut massive Kürzungen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs vornimmt. Laut den Vorsitzenden Berndt und Kristin Dänhardt hat die rechte Ratsmehrheit immer wieder versucht, die finanziellen Mittel für die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zu reduzieren.

„Nur ein starkes Bürgerbegehren kann verhindern, dass weitere Einschnitte vorgenommen werden“, so Dänhardt. Die Linke Dresden setzt daher auf die Unterstützung der Dresdnerinnen und Dresdner und ruft alle auf, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, hat Die Linke Dresden einen dauerhaften Stand am Postplatz eingerichtet. Dieser ist von Mittwoch bis Freitag, 18. bis 20. Juni, jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Gleichzeitig wird es zahlreiche mobile Sammelaktionen geben, bei denen Unterschriften auf öffentlichen Veranstaltungen, Festen und belebten Plätzen gesammelt werden. Zu den wichtigsten Terminen gehören:

Die Unterzeichnungslisten können außerdem in der Stadtgeschäftsstelle der Linken Dresden im Haus der Begegnung und in weiteren Büroräumen abgegeben werden.

„Je mehr Menschen sich an der Unterschriftenaktion beteiligen, desto stärker wird das Signal an die Verantwortlichen gesendet, dass der öffentliche Nahverkehr in Dresden eine wichtige Zukunft hat“, betont Berndt.

Die Frist für das Bürgerbegehren läuft bald ab, und Die Linke Dresden hofft auf rege Unterstützung aus der Bevölkerung, um das Ziel von 21.500 Unterschriften zu erreichen und den Nahverkehr in Dresden zu sichern.