Dresden - Bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin richtet sich der Blick aus sächsischer Sicht besonders auf den Dresdner SC. Der Verein reist mit mehreren aussichtsreichen Athletinnen in die Hauptstadt und hofft auf Medaillenerfolge.
Zu den stärksten Einzelstarterinnen zählen Leni von Bonin, Maya Tobehn und Arian Wüstenhagen. Vor allem von Bonin geht mit guten Voraussetzungen ins Rennen: Sie ist amtierende Deutsche Meisterin über 200 Meter Schmetterling und zählt auch in diesem Jahr zu den Favoritinnen auf dieser Strecke.
Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der 4x100-Meter-Freistilstaffel der Frauen. Erstmals seit 19 Jahren stellt der Dresdner SC wieder ein Team in dieser Disziplin bei Deutschen Meisterschaften. Zuletzt gelang dies 2007, als die Staffel mit Jenny Wachsmuth, Anja Georgi, Anne Leuthold und Marit Burckhardt die Bronzemedaille gewann.
In diesem Jahr bilden Maya Tobehn und Leni von Bonin das Gerüst der Staffel. Komplettiert wird das Quartett durch Hannah Victoria Bürger und Helena Göde. Die Erwartungen sind nicht unbegründet: Bei der Sächsischen Meisterschaft Anfang März 2025 musste sich die DSC-Staffel nur einem Team geschlagen geben.
Auch im Einzelwettbewerb richtet sich der Fokus auf Maya Tobehn. Die 24-Jährige konnte zuletzt beim Vorbereitungswettkampf „Swim Open“ in Berlin ein Ausrufezeichen setzen. Dort gewann sie über 200 Meter Freistil und unterbot die Norm für die Europameisterschaften in Paris. Diese Leistung gilt es nun bei den Deutschen Meisterschaften zu bestätigen.
Nachwuchsleiter Dirk Oehme sieht sowohl im Einzel als auch in der Staffel Chancen auf Podestplätze. Besonders für Tobehn könnte sich ein Kreis schließen: Bereits 2018 gewann sie eine Silbermedaille über 50 Meter Schmetterling bei Deutschen Meisterschaften.
Mit der Rückkehr einer Damen-Staffel und mehreren leistungsstarken Einzelstarterinnen blickt der Dresdner SC optimistisch auf die Titelkämpfe in Berlin. Ob sich die Hoffnungen auf Medaillen erfüllen, wird sich ab Donnerstag im Wettkampfbecken zeigen.