Dresden - Beim Dresdner SC endet nach der Saison 2025/26 ein besonderes Kapitel: Marta Levinska und Lorena Lorber Fijok verlassen den Verein. Beide Spielerinnen gehörten in den vergangenen zwei Jahren zu den prägenden Kräften im Team der DSCVOLLEYs und hatten großen Anteil an den jüngsten sportlichen Erfolgen.
Levinska spielte als Diagonalangreiferin und Co-Kapitänin eine zentrale Rolle im Angriff des Dresdner SC. Lorber Fijok prägte das Spiel des Teams als Außenangreiferin mit Energie, Athletik und Einsatzbereitschaft. Nach Angaben des Vereins bildeten beide in den vergangenen zwei Jahren das Herzstück des Angriffs.
Die Zeit von Marta Levinska und Lorena Lorber Fijok in Dresden war mit mehreren sportlichen Höhepunkten verbunden. Dazu zählen der Gewinn des Supercups, der dritte Platz im CEV Cup sowie die Deutsche Vizemeisterschaft. Der Verein verbindet diese Erfolge eng mit den Leistungen der beiden Spielerinnen.
Marta Levinska überzeugte dabei vor allem durch ihre Konstanz. In beiden Spielzeiten wurde sie zur zweitbesten Scorerin der Hauptrunde in der Volleyball Bundesliga. In der Saison 2025/26 wurde sie zudem als Saison-MVP ausgezeichnet. Besonders in entscheidenden Spielphasen übernahm sie Verantwortung im Angriff.
Lorena Lorber Fijok stand laut Verein für Energie und Kampfgeist. Mit ihrer athletischen Spielweise habe sie regelmäßig Impulse auf dem Feld gesetzt und die Stimmung in der Margon Arena mitgeprägt. Auch nach einer schweren Sprunggelenksverletzung zu Beginn der Saison kämpfte sie sich zurück und absolvierte nach Einschätzung des Vereins eine starke Rückrunde.
Cheftrainer Alexander Waibl blickt mit Anerkennung auf die gemeinsame Zeit zurück. Über Lorena Lorber Fijok sagte er, sie habe sich in den vergangenen zwei Jahren in die Herzen der Fans gespielt. Sie sei eine Ausnahmesportlerin, die mit großer Leidenschaft viel für den Erfolg investiert habe. Besonders beeindruckt habe ihn ihr Weg zurück nach der Verletzung zu Saisonbeginn.
Auch Marta Levinska würdigte Waibl deutlich. Sie habe die Erwartungen weit übertroffen, eine große Entwicklung genommen und sei maßgeblich an Medaillen und Titeln beteiligt gewesen. Zudem sei sie mit ihrer ruhigen und ausgeglichenen Art ein wertvoller Bestandteil der Teamchemie gewesen.
Mit dem Abschied von Levinska und Lorber Fijok verliert der Dresdner SC zwei Spielerinnen, die sportlich und menschlich Spuren hinterlassen haben. Der Verein bedankt sich bei beiden für zwei Jahre im DSC-Trikot und bezeichnet sie als festen Teil der DSCVOLLEY-Familie.
Wohin die Wege der beiden Spielerinnen nach dem Ende der Saison führen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.