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Die SG Dynamo Dresden geht im Streit um den Zuschauer-Teilausschluss in die nächste juristische Instanz. Der Verein hat am Montag, 10. August 2026, fristgerecht Klage gegen das Urteil des DFB-Bundesgerichts beim Ständigen Schiedsgericht eingereicht. Zunächst will die SGD erreichen, dass die Strafe bis zum Abschluss des Schiedsverfahrens ausgesetzt wird. Eine Entscheidung darüber soll bereits am Dienstag fallen. Davon hängt ab, ob bereits gekaufte Tickets für die Blöcke K1 bis K5 beim Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 am 16. August gültig bleiben. Sollte die Sperre bestehen bleiben, will Dynamo über mögliche Rückgabemöglichkeiten informieren.
Das DFB-Bundesgericht hatte zuvor den Einspruch der Dresdner gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts zurückgewiesen. Wegen der Ausschreitungen beim Heimspiel gegen Hertha BSC am 4. April waren Dynamo eine Geldstrafe von 91.200 Euro sowie ein teilweiser Zuschauerausschluss für zwei Heimspiele auferlegt worden. Ein Zuschauer-Teilausschluss soll beim nächsten Heimspiel nach Rechtskraft des Urteils vollstreckt werden, ein weiterer wurde bis zum 30. Juni 2027 zur Bewährung ausgesetzt. Beim Spiel gegen Hertha hatten Anhänger den Innenraum betreten und Pyrotechnik abgefeuert. Die Partie wurde für 19 Minuten unterbrochen, mindestens 17 Menschen wurden verletzt.