Die private Mietwohnung bleibt die beliebteste Wohnform unter Studierenden im Freistaat. Laut einer Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung leben 31,2 Prozent in einer eigenen Mietwohnung. Dahinter folgen Wohngemeinschaften mit 25,5 Prozent. Besonders auffällig ist der hohe Anteil der Wohnheimbewohner: Mit 22,6 Prozent liegt Sachsen im Ländervergleich auf Platz zwei hinter Brandenburg. Bundesweit leben lediglich 15,2 Prozent der Studierenden in einem Wohnheim.
Nur 17,6 Prozent der sächsischen Studierenden wohnen noch bei ihren Eltern – deutlich weniger als im bundesweiten Durchschnitt von 27,9 Prozent. Für den Weg zur Hochschule nutzt mehr als die Hälfte regelmäßig den öffentlichen Nahverkehr. 42,1 Prozent gehen häufig zu Fuß, knapp jeder Dritte fährt mit dem Fahrrad und knapp jeder Vierte mit dem Auto oder Motorrad. Grundlage der Auswertung sind Befragungen von rund 87.200 Studierenden in den Wintersemestern 2023/24 bis 2025/26.