Do., 01.10.2026 , 17:15 Uhr

Vier Jahre alter Vorfall mit damals 14-Jährigem wird untersucht

Ermittlungen bei Dresdner Parkeisenbahn

Bei der Dresdner Parkeisenbahn ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen eines vier Jahre zurückliegenden Vorfalls zwischen einem Jugendlichen und einem Mitarbeiter.

Bei der Dresdner Parkeisenbahn ist ein Ermittlungsverfahren wegen eines mehrere Jahre zurückliegenden Vorfalls eingeleitet worden. Wie die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH mitteilte, erreichte die Leitung der Parkeisenbahn am 17. September ein Hinweis auf eine Grenzverletzung zwischen einem damals 14-jährigen Jugendlichen und einem erwachsenen Mitarbeiter. Der Mann war zum Zeitpunkt des Vorfalls saisonal bei der Parkeisenbahn beschäftigt. Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen den Sachverhalt inzwischen.

Nach Angaben der SBG wurden nach Bekanntwerden des Hinweises umgehend Maßnahmen eingeleitet. Dabei seien sowohl das sozialpädagogische Team der Parkeisenbahn als auch externe Fachkräfte aus dem Bereich Kinder- und Jugendschutz einbezogen worden. Zudem stellte das Unternehmen Strafanzeige. Von dem betroffenen Erwachsenen, der zuletzt noch geringfügig beschäftigt gewesen sei, habe man sich mit sofortiger Wirkung getrennt.

SBG-Geschäftsführer Dr. Christian Striefler erklärte, Verstöße gegen das bestehende Kinderschutzkonzept würden nicht toleriert. Der nun bekannt gewordene Fall solle sorgfältig aufgearbeitet werden. Ob sich daraus weitere Konsequenzen ergeben, soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Das Schutzkonzept der Dresdner Parkeisenbahn wurde bereits 2016 gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt entwickelt. Es soll Strukturen und Abläufe für Fälle vorgeben, in denen Kinder oder Jugendliche gefährdet sein könnten. Ziel ist es nach Angaben der Verantwortlichen, in solchen Situationen schnell reagieren zu können.

Weitere Einzelheiten zu dem laufenden Verfahren werden nicht veröffentlicht. Die SBG begründet dies mit dem Schutz der betroffenen Personen. Für Rückfragen zum Ermittlungsverfahren verweist das Unternehmen an die Staatsanwaltschaft Dresden.