Die Leipziger Polizei hat im Rahmen eines Großeinsatzes mehrere Wohnungen und Objekte im Raum Leipzig durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern sowie des Erwerbs und der Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen.
Nach Angaben der Polizeidirektion Leipzig wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft insgesamt 24 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen 24 männliche Tatverdächtige im Alter von 14 bis 71 Jahren.
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittlerinnen und Ermittler mehr als 90 Datenträger sicher. Darunter befinden sich Laptops, Mobiltelefone und weitere Speichermedien. Diese sollen nun von Spezialistinnen und Spezialisten ausgewertet werden.
Festnahmen gab es nach Angaben der Polizei zunächst nicht. Die Ermittlungen dauern an.