Mi., 27.08.2025 , 08:44 Uhr

Feuerwehr-Einsätze nach Crash in der Heide und Brand in Langebrück

Feuerwehr-Großeinsatz: Crash und Brand in Dresden

Schwerer Unfall auf der Radeberger Landstraße: Ein Fahrer wurde eingeklemmt. Zudem brannte in Langebrück ein Balkonkraftwerk. Mehrere Menschen kamen ins Krankenhaus.

Dresden - Am Dienstag, den 26. August 2025, kam es in Dresden zu zwei größeren Feuerwehreinsätzen.

Schwerer Verkehrsunfall in der Dresdner Heide

Gegen 15:45 Uhr ereignete sich auf der Radeberger Landstraße ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Renault und einem Volkswagen. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten die Fahrzeuge frontal. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Drei Beteiligte erlitten leichte Verletzungen, ein Fahrer wurde schwer verletzt.

Der schwerverletzte Renault-Fahrer war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Notarzt und Rettungsteams stabilisierten den Mann noch vor Ort, ehe er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Auch die drei Leichtverletzten wurden in umliegende Kliniken transportiert.

Rund 40 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche waren im Einsatz. Während der Bergungsarbeiten blieb die Radeberger Landstraße in beiden Richtungen voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Brand an einem Balkonkraftwerk in Langebrück

Nur wenige Minuten zuvor, gegen 15:35 Uhr, kam es in der Kirchstraße in Langebrück zu einem weiteren Einsatz. Bei der Installation eines Balkonkraftwerks kam es zu einem Defekt an einem Akku, wodurch starke Rauchentwicklung entstand.

Der Brandrauch breitete sich bis in das Untergeschoss des Wohnhauses aus. Eine Person atmete Rauchgase ein und musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr entfernte den betroffenen Akku und legte ihn in ein Wasserbad, um eine weitere Gefährdung zu verhindern. Anschließend wurde das Gebäude mit Lüftern vom Brandrauch befreit. Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte aus Albertstadt, Langebrück, A-Dienst und U-Dienst vor Ort.