Dresden - Eine Frau aus der Dresdner Radeberger Vorstadt ist in den vergangenen Monaten um insgesamt rund 16.000 Euro betrogen worden. Der Fall wurde der Polizei am Donnerstag, dem 30. Juli 2026, bekannt.
Nach Angaben der Polizei hatten Unbekannte über soziale Medien Kontakt zu der 62-Jährigen aufgenommen. Dabei gab sich die Kontaktperson als Geschäftsmann aus.
Im weiteren Verlauf der Kommunikation stellte der vermeintliche Geschäftsmann ein persönliches Treffen mit der Frau in Aussicht. Dazu kam es jedoch nicht.
Der Unbekannte sagte das Treffen kurzfristig ab. Als Begründung nannte er einen angeblichen medizinischen Notfall in seiner Familie.
Anschließend bat er die 62-Jährige wiederholt um finanzielle Unterstützung. Das Geld werde demnach für die Behandlung seines vermeintlich erkrankten Vaters benötigt.
Die Frau ging auf die Bitten ein und zahlte über einen Zeitraum von mehreren Monaten insgesamt rund 16.000 Euro. Angaben zur Zahl der Zahlungen oder zu den verwendeten Zahlungswegen machte die Polizei nicht.
Nachdem die 62-Jährige den Betrug erkannt hatte, informierte sie die Polizei. Weitere Angaben zu den unbekannten Tätern oder zum aktuellen Stand der Ermittlungen liegen in der Mitteilung nicht vor.