Dresden - In Dresden-Trachau ist in der Nacht zum Montag eine Gartenlaube in einer Kleingartenanlage in Brand geraten. Wie die Feuerwehr Dresden mitteilte, wurde der Brand am 17. Mai 2026 gegen 22:24 Uhr in der Fraunhoferstraße gemeldet. Der Einsatz dauerte bis etwa 00:15 Uhr.
Bereits auf der Anfahrt stellte sich die Lage für die Einsatzkräfte als schwierig dar. Enge Straßenverhältnisse erschwerten das Durchkommen der Einsatzfahrzeuge. Die betroffene Gartensparte befand sich zudem eingeengt zwischen zwei mehrgeschossigen Wohngebäuden. Vor Ort führte ein Einweiser die Feuerwehr zu Fuß zur Brandstelle, während parallel die erste Lageerkundung begann.
Nach Angaben der Feuerwehr war die brennende Gartenlaube nur schwer erreichbar. Das Gelände war vollständig eingezäunt und verschlossen. Die Flammen schlugen bereits deutlich über das Dach der Laube hinaus. Zudem bestand die Gefahr, dass das Feuer auf umliegende Bereiche übergreifen könnte.
Da sich die betroffene Laube unmittelbar an der Umzäunung zur Fraunhoferstraße befand, leiteten die Einsatzkräfte zunächst Löschmaßnahmen von außen ein. Ein Trupp unter Atemschutz nahm mit einem Strahlrohr die Brandbekämpfung auf, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Um zusätzliche Einsatzkräfte und weitere Löschtechnik an die Brandstelle bringen zu können, musste der Maschendrahtzaun mit einem Bolzenschneider geöffnet werden. Anschließend gingen zwei weitere Trupps unter Atemschutz mit zusätzlichen Strahlrohren gegen das Feuer vor.
Im weiteren Verlauf zogen die Einsatzkräfte das Brandgut mit Dunghaken auseinander, um mögliche Glutnester freizulegen und gezielt abzulöschen. Danach wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Auch die Türen der Gartenlaube mussten gewaltsam geöffnet werden, damit der Innenraum vollständig überprüft werden konnte.
Personen wurden in der Laube nicht angetroffen. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren insgesamt 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau, der Rettungswache Pieschen sowie der U-Dienst und der B-Dienst.