Dresden - Eine Kontrolle im grenzüberschreitenden Zugfernverkehr hat für einen 25-jährigen Mann am Dienstagmittag in Dresden im Gefängnis geendet. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Dresden wurde der slowakische Staatsangehörige gegen 12:42 Uhr in einem Railjet kontrolliert.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Görlitz vorlag. Grundlage dafür war ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Zittau.
Der 25-Jährige war wegen eines versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls gesucht worden. Die entsprechende Entscheidung war den Angaben zufolge seit Mai 2024 rechtskräftig.
Die Bundespolizisten erklärten dem Mann daraufhin die Festnahme und informierten ihn über die weiteren Schritte.
Um eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen abzuwenden, hätte der Mann eine Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro sowie Verfahrenskosten von 564,06 Euro zahlen müssen. Insgesamt wären damit 2.964,06 Euro erforderlich gewesen.
Da der 25-Jährige die Summe nach Angaben der Bundespolizei nicht aufbringen konnte, brachten ihn die Beamten anschließend in die Justizvollzugsanstalt Dresden.