Glatte Straßen haben in der Nacht und am frühen Morgen in mehreren Teilen Sachsens zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Besonders betroffen waren Ostsachsen und der Westen des Freistaats. Nach Angaben der Polizei blieb es überwiegend bei Blechschäden, verletzt wurde niemand.
In Ostsachsen musste die Polizeidirektion Görlitz in der Nacht zu insgesamt 13 Unfällen ausrücken. Wie die Behörde mitteilte, kamen bei den Unfällen keine Personen zu Schaden. Den entstandenen Gesamtsachschaden schätzen die Ermittler auf rund 50.000 Euro.
Auch im Westen Sachsens sorgte Glätte für zahlreiche Einsätze. Die Polizeidirektion Zwickau registrierte bis zum frühen Morgen insgesamt 19 Verkehrsunfälle. Ein Polizeisprecher erklärte, dass die Einsatzkräfte in den Morgenstunden hauptsächlich mit der Unfallaufnahme beschäftigt gewesen seien.
Ein Beispiel aus dem Landkreis Zwickau: In St. Egidien geriet ein Autofahrer auf glatter Fahrbahn ins Rutschen und prallte gegen ein Verkehrsschild. Der Mann blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 23.000 Euro geschätzt.
Die Polizei mahnt Autofahrer weiterhin zu besonderer Vorsicht. Bei winterlichen Straßenverhältnissen sollten Geschwindigkeit und Fahrweise stets den Bedingungen angepasst werden.