Mo., 14.09.2026 , 12:41 Uhr

Feuerwehr meldet 40 bis 50 Betroffene nach möglichem Reizgasvorfall

Großeinsatz an Dresdner Oberschule

An der 128. Oberschule in Dresden-Strehlen läuft ein Großeinsatz. Nach einem möglichen Reizgasvorfall meldet die Feuerwehr 40 bis 50 Betroffene.

Dresden - An der 128. Oberschule in Dresden-Strehlen läuft seit Montagvormittag ein größerer Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Hintergrund sind Beschwerden bei zahlreichen Personen, die möglicherweise durch einen reizenden Stoff ausgelöst wurden.

Nach ersten Informationen waren zunächst rund 420 Kinder im Zusammenhang mit massivem Reizhusten gemeldet worden. Nach einer ersten Lageerkundung bestätigte die Feuerwehr Dresden etwa 40 bis 50 Betroffene. Wie viele Personen tatsächlich medizinisch behandelt werden müssen, ist derzeit noch nicht gesichert.

Möglicherweise Gas im zweiten Obergeschoss versprüht

Nach den bislang vorliegenden Informationen soll im zweiten Obergeschoss der Schule ein Gas beziehungsweise ein reizender Stoff versprüht worden sein. Um welche Substanz es sich dabei gehandelt haben könnte und wie sie in das Gebäude gelangte, ist noch unklar.

Auch die genaue Ursache der Beschwerden steht derzeit nicht fest. Gesicherte Angaben zu möglichen Verantwortlichen oder den näheren Umständen des Vorfalls liegen bislang nicht vor.

Massenanfall von Verletzten ausgerufen

Wegen der zunächst hohen Zahl potenziell Betroffener wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten, kurz MANV, ausgerufen. Damit können bei einer größeren Zahl möglicherweise verletzter oder erkrankter Personen zusätzliche Rettungsmittel und Einsatzkräfte koordiniert werden.

Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden zur Schule alarmiert und erkundeten die Lage vor Ort.

Zahl der Verletzten noch unklar

Zum tatsächlichen Ausmaß des Vorfalls gibt es bislang keine abschließenden Angaben. Unklar ist insbesondere, wie viele der Betroffenen behandelt werden müssen und ob Personen in Krankenhäuser gebracht wurden.

Die Lage befindet sich weiterhin in der Erkundung. Die Zahl der Betroffenen kann sich deshalb im weiteren Einsatzverlauf noch verändern.