Mi., 17.06.2026 , 13:55 Uhr

Mehr als 15.000 Seen, Teiche und Speicher prägen den Freistaat

Hitzewelle in Sachsen: Abkühlung am Wasser

In Sachsen wird es sommerlich heiß. Bei Temperaturen über 30 Grad suchen viele Menschen Abkühlung an Seen, Flüssen und Teichen.

Leipzig - In Sachsen steht die erste kurze Hitzewelle des Jahres bevor. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden zum Wochenende Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet. Bereits am Donnerstag kann vereinzelt die 30-Grad-Marke erreicht werden.

Spätestens am Freitag soll heiße Luft aus Südwesten nach Sachsen ziehen. Dann werden verbreitet Höchstwerte von 32 bis 35 Grad vorhergesagt. Meteorologe Patrick Quente sprach angesichts der längsten Tage des Jahres und der bislang höchsten Temperaturen dieses Jahres von einer kurzen Hitzewelle.

Ganz beständig soll die Hitze aber nicht bleiben. Laut Deutschem Wetterdienst sind immer wieder Schauer und Gewitter möglich. Für das Wochenende werden zudem tropische Nächte erwartet. Das bedeutet, dass die Temperaturen nachts nicht unter 20 Grad sinken.

Viele Menschen zieht es ans Wasser

Bei sommerlicher Hitze suchen viele Menschen Abkühlung an Gewässern. Sachsen bietet dafür eine große Vielfalt an Flüssen, Bächen, Teichen und Seen. Nach Angaben des Umweltministeriums erstrecken sich im Freistaat fast 30.000 Kilometer Fließgewässer.

Dazu kommen 331 Quadratkilometer Standgewässer. Maßgeblich geprägt wird Sachsen von mehr als 15.000 Seen, Speichern und Teichen. Sie machen viele Regionen im Freistaat zu beliebten Zielen für Erholung am Wasser.

Elbe ist der größte Fluss im Freistaat

Der bedeutendste und größte Fluss in Sachsen ist die Elbe. Sie durchquert den Freistaat von Südost nach Nordwest und teilt Sachsen fast in der Mitte.

Auch weitere wichtige Flüsse gehören zum Einzugsgebiet der Elbe. Dazu zählen die Mulde, die Schwarze Elster, die Weiße Elster und die Spree.

Nicht überall ist Baden erlaubt

Zu den Standgewässern in Sachsen gehören auch zahlreiche Talsperren und Speicher. Sie dienen unter anderem der Wasserversorgung und dem Hochwasserschutz. Baden ist dort in der Regel nicht erlaubt.

Viele andere Gewässer werden heute dagegen als Freizeit- und Badeorte genutzt. Dazu zählen unter anderem künstlich angelegte Seen, die nach der Stilllegung des Braunkohlebergbaus entstanden sind. Hinzu kommen zahlreiche Teiche in der Lausitz, um Moritzburg und im Erzgebirge.

Hitze bringt auch Belastungen

Die erwarteten Temperaturen von über 30 Grad dürften viele Menschen ins Freie und ans Wasser ziehen. Gleichzeitig können Hitze, Gewitter und tropische Nächte belastend sein. Der Deutsche Wetterdienst rechnet zwar mit hochsommerlichen Temperaturen, weist aber auch auf mögliche Schauer und Gewitter hin.