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Grimma – Ein Jahr nach dem tödlichen Absturz eines Bundeswehrhubschraubers in die Mulde steht die Unfallursache fest. Nach Angaben der Luftwaffe flog die Maschine während eines Übungsfluges in ein Stahlseil einer Pegelmessstation. Das Seil war nur wenige Meter über dem Fluss gespannt und konnte von der Besatzung nicht erkannt werden. Hindernisse in diesem bodennahen Bereich seien zudem nicht in den verfügbaren Karten verzeichnet gewesen.
Der Hubschrauber war am 29. Juli 2025 vom Militärflugplatz Holzdorf gestartet. Eine Soldatin und zwei Soldaten kamen bei dem Absturz ums Leben. Die Bundeswehr will die Erkenntnisse aus dem Abschlussbericht nutzen, um Ausbildung und Flugsicherheit anzupassen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. Zum Jahrestag am 29. Juli 2026 ist am Standort Holzdorf/Schönewalde ein nicht öffentliches militärisches Gedenken geplant. In Grimma soll aus Rücksicht auf die Angehörigen keine öffentliche Veranstaltung stattfinden.