Leipzig – Noch keinen Ausbildungsplatz für 2025? Kein Grund zur Sorge: In Sachsen sind laut Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit aktuell noch rund 8.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Wer jetzt handelt, hat gute Chancen, ab August oder September den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen.
Wirtschaftsminister Dirk Panter betont die Bedeutung dieser Phase: „Fachkräfte von morgen werden jetzt gebraucht. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist ein solides Fundament für ein selbstbestimmtes Leben.“
Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen sowie in Branchen wie Bau, Gastronomie und Pflege sind weiterhin Bewerbungen möglich – oft sogar bis kurz vor Ausbildungsbeginn. Und auch nach dem Startdatum bieten Nachvermittlungsaktionen jungen Menschen noch Chancen.
Gleichzeitig rufen Experten dazu auf, nicht nur auf Zeugnisse zu schauen. Viele Jugendliche brauchen Unterstützung beim Einstieg, verfügen aber über große Potenziale.
Hier setzt das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) an. Es zeigt Firmen, wie sie Förderinstrumente wie die Assistierte Ausbildung (AsA flex) oder inklusiv gestaltete Ausbildungsplätze nutzen können.
Für Jugendliche bietet der Freistaat Sachsen mit den Jugendberufsagenturen und dem Landesprogramm JubaS in allen Landkreisen und kreisfreien Städten eine Anlaufstelle.
Ein weiteres Beispiel erfolgreicher Unterstützung ist das Projekt „Joblinge“ in Leipzig oder die Initiative „Hilfe aus einer Hand“ in der Bauwirtschaft.
Mit dem „infoKOMPASS Gewinnung von Auszubildenden“ liefert ZEFAS praxisnahe Maßnahmen, um vor allem kleinen Betrieben bei der Ansprache von Azubis zu helfen – ob durch vereinfachte Bewerbungsprozesse oder gezielte Ansprache bisher unterrepräsentierter Gruppen.
Fazit: Wer jetzt handelt – ob als Unternehmen oder als Bewerber –, hat beste Chancen, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.