Di., 08.09.2026 , 11:34 Uhr

Aufsichtsrat beschließt sofortige Trennung von Roger Ulke

Konsum Dresden trennt sich von Vorstand Ulke

Die KONSUM DRESDEN eG trennt sich mit sofortiger Wirkung von Vorstandsmitglied Roger Ulke. Hintergrund sind unterschiedliche Auffassungen zur Organisation.

Dresden - Die KONSUM DRESDEN eG trennt sich mit sofortiger Wirkung von Vorstandsmitglied Roger Ulke. Das hat der neu konstituierte Aufsichtsrat nach Angaben der Genossenschaft in seiner regulären Sitzung am 3. September 2026 einstimmig beschlossen.

Als Grund nennt das Unternehmen unterschiedliche Auffassungen über die kurz- und mittelfristige Organisation der Genossenschaft. Mit der personellen Veränderung soll nach Angaben des Aufsichtsrates ein weiterer Schritt der strategischen Neuausrichtung umgesetzt werden.

Mehr als 25 Jahre bei KONSUM Dresden

Roger Ulke war nach Unternehmensangaben mehr als 25 Jahre an der Entwicklung der KONSUM DRESDEN eG beteiligt. Der Aufsichtsrat würdigte seinen Einsatz und die Impulse, die Ulke während dieser Zeit für die Genossenschaft gesetzt habe.

Gleichzeitig sieht das Kontrollgremium nach eigenen Angaben die Notwendigkeit einer Trennung, um die Genossenschaft organisatorisch und strategisch neu auszurichten.

„Wir danken Roger Ulke für sein Wirken in den vergangenen Jahren und wünschen ihm für seine berufliche wie private Zukunft im Namen des gesamten Aufsichtsrates, des Vorstands sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KONSUM Dresden eG alles Gute und weiterhin viel Erfolg“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Bergner.

Ressorts sollen nahtlos übergeben werden

Wie KONSUM Dresden weiter mitteilt, soll die Übergabe der bisherigen Ressorts in enger Abstimmung innerhalb der zuständigen Gremien erfolgen. Damit wolle das Unternehmen eine kontinuierliche Unternehmensführung sowie die Betreuung der Mitglieder und Kunden sicherstellen.

Weitere Angaben zur künftigen personellen Besetzung oder zur konkreten Ausgestaltung der angekündigten strategischen Neuausrichtung machte die Genossenschaft in ihrer Mitteilung nicht.